HessenKRITIS-Monitoring weiter optimiert

KRITIS-Monitoring hilft dabei, Krisen frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen.
(Bildquelle: photomost/123rf.com)
Souveränes Krisenmanagement braucht eine präzise Datenbasis. Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) hat eine Monitoring-Anwendung entwickelt, die es ermöglicht, die Funktionsfähigkeit und Versorgungssicherheit der Kritischen Infrastruktur im Auge zu behalten. Die erste Version der Software „Digitales Lagebild-KRITIS Hessen“ ist bereits seit Juni 2023 im Einsatz. Sie unterstützt alle Ressorts der Landesverwaltung dabei, die KRITIS-Lage im Land nahezu in Echtzeit zu analysieren und bedarfsgerecht aufzubereiten. Inzwischen haben auch andere Bundesländer Interesse an der HZD-Entwicklung bekundet. Nun erhielt das Tool ein Upgrade.
Das Weiterentwicklungsprojekt für die Anwendung dauerte zwölf Monate und startete Anfang 2025. Kern des Updates ist eine abgesicherte Schnittstelle, über die relevante Daten nun automatisiert an den Bund übermittelt werden können. Wie die HZD betont, verfolgt die neue Funktionalität damit auch den Ansatz der Bund-Länder-übergreifenden Pilotierungsinitiative Digitales Lagebild, welche die Zusammenarbeit bei der Lage-Erfassung und -Verarbeitung vorantreibt. Parallel dazu wurde die hessische Anwendung so angepasst, dass sie den europäischen Standards für digitale Barrierefreiheit entspricht. Somit sind die abgebildeten Informationen auch für Menschen mit Einschränkungen zugänglich.
Nach erfolgreichem Abschluss der aktuellen Projektphase soll das Vorhaben im kommenden Jahr verlängert werden. Auf dem Programm steht die Einbindung spezieller Maßnahmen für die Verarbeitung von Daten mit hohem Schutzbedarf. Außerdem soll die Anwendung so angepasst werden, dass sie in verschiedenen Umgebungen und insbesondere auch als Cloud-Service funktioniert.
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