BMDSDas neue Ministerium organisiert sich

Das BMDS entwickelt seine neue Struktur.
(Bildquelle: ramirezom/123rf.com)
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) ist gut drei Monate nach seiner Errichtung am 6. Mai weiterhin auch mit dem eigenen Aufbau beschäftigt. Es bündelt Aufgabenbereiche, die zuvor von fünf anderen Ministerien und dem Bundeskanzleramt abgedeckt waren. Nun hat das Ministerium ein neues Organigramm veröffentlicht und damit nach eigenen Angaben einen weiteren wichtigen Schritt im Aufbau des Hauses vollzogen. Die neue Struktur benennt nicht nur erstmals die Leitungen der einzelnen Organisationseinheiten, sondern bildet auch optimierte Zuständigkeiten und klar definierte Prozesse ab. Ziel ist es, die Aufgaben des Ministeriums effizient zu koordinieren, Doppelstrukturen zu vermeiden und ressortübergreifende Zusammenarbeit zu stärken.
Zentrale Anlaufstelle
Die Entwicklung des Organigramms geht auf einen mehrstufigen Prozess zurück: Auf Basis eines ersten Entwurfes, der im Juni vorgestellt wurde, konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten Haus Anregungen und Rückmeldungen einbringen. Diese Hinweise sind in die nun vorliegende Version 1.0 eingeflossen, um die Struktur praxistauglich und zukunftsfähig zu gestalten. Das neue Organigramm gilt ab sofort, alle Mitarbeitenden wurden vorab durch ihre Referatsleitungen informiert. Die Zentralabteilung trägt bewusst den Namen „Service“. Sie bündelt interne Unterstützungs- und Querschnittsaufgaben, um Abläufe zu vereinheitlichen, den Ressourceneinsatz zu optimieren und die Fachabteilungen gezielt zu entlasten. Damit will das BMDS eine zentrale Anlaufstelle für serviceorientierte interne Leistungen schaffen.
Bald auch räumlich unter einem Dach
Parallel zur organisatorischen Weiterentwicklung hat die Hausleitung auch eine Grundsatzentscheidung für einen endgültigen, neuen Standort in Berlin-Mitte getroffen (wir berichteten). Bisher nutzt das BMDS vorrübergehend Büroräume des BMI in der Englischen Straße in Berlin-Charlottenburg. Bis Ende dieses Jahres sollen die ersten Beschäftigen von dort in die neuen Liegenschaft Friedrichstraße 108 umziehen. Dort kann das BMDS einen bestehenden langjährigen Vertrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übernehmen – damit sollen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Der Umzug soll bis Mitte 2026 abgeschlossen werden. Mit diesem Schritt werden die Aufgaben des BMDS nicht nur strukturell, sondern auch räumlich unter einem Dach gebündelt.
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