HessenE-Payment-Rahmenvertrag für die Landesverwaltung

In Hessen sollen bald mehr Behörden E-Payment anbieten können - sowohl online wie auch vor Ort.
(Bildquelle: anawat/123rf.com)
Elektronische Zahlungen sind im Alltag vieler Menschen selbstverständlich. Hessen hat nun als erstes Bundesland für die Landesverwaltung einen zentralen E-Payment-Rahmenvertrag abgeschlossen. Dies berichtet das Finanzministerium. Der Vertrag soll die Grundlage für den weiteren Ausbau digitaler Bezahlmöglichkeiten schaffen. „Der elektronische Zahlungsverkehr beschleunigt die Bearbeitung von Anträgen, verschlankt Verwaltungsprozesse und kann so auch zu mehr Effizienz im Behördenhandeln führen. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen im Land, aber auch die Verwaltung selbst. Ein Gewinn für alle“, sagt Finanzminister R. Alexander Lorz.
Entlastung für Behörden
E-Payment sei in Teilen der hessischen Landesverwaltung bereits etabliert, etwa bei der Polizei, wo Verwarnungsgelder elektronisch beglichen werden können. Der neue, vom Finanzministerium geschlossene Rahmenvertrag soll nun eine Grundlage schaffen, um die E-Payment-Angebote auszubauen und neue Anwendungen schnell und rechtssicher umzusetzen. Damit werden die einzelnen Behörden, die Paymentlösungen anbieten wollen, entlastet: Diese müssen keine eigenen Vergabeverfahren mehr durchführen. Rechtliche und technische Fragen werden zentral geklärt – das spart Zeit und Ressourcen. Die Finanzierung für E-Payment in der Landesverwaltung soll aus Mitteln des hessischen Digitalministeriums erfolgen.
Alle gängigen Verfahren
Zu den möglichen Zahlungsmethoden in Hessens Landesbehörden gehören Online-Zahlungen, zum Beispiel über Kreditkarte und PayPal, und die neu durch den Rahmenvertrag eingeführten mobilen Bezahlverfahren Apple Pay und Google Pay. Auch vor Ort können Zahlungen laut Ministeriumsangaben über moderne Zahlungsmittel abgewickelt werden.
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