BerlinInnovationswettbewerb für Verwaltungslösungen

Die Gewinnerlösungen der Berliner City Challenge sollen als Pilotprojekte umgesetzt werden.
(Bildquelle: 9dreamstudio/123rf.com)
Die Senatskanzlei Berlin initiiert mit der City Challenge erstmals einen Innovationswettbewerb mit anschließender Pilotphase zur Entwicklung und Erprobung digitaler Lösungen für die Berliner Verwaltung. Ziel ist es, gemeinsam mit Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen innovative Wege für eine effiziente und bürgernahe Verwaltung zu finden. Kreative Köpfe sind aufgerufen, Lösungsvorschläge für zwei konkrete Herausforderungen der Berliner Verwaltung einzureichen: Gesucht werden Ideen zur Digitalisierung der Vergabevorbereitung – darunter ein Online-Tool zum Ausfüllen von Formblättern – sowie zur effizienteren Verwaltung der Belegungszeiten bezirklicher Sportanlagen. Details zu den beiden Teilchallenges finden sich auf Berlins Smart-City-Website. Die besten eingereichten Ideen sollen anschließend in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden als Pilotprojekte umgesetzt werden.
Auf dem Weg zum Innovationsstandort
„Die City Challenge ist Teil der Berliner Smart-City-Strategie Gemeinsam Digital: Berlin (GD:B), mit der wir die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärken. Die Smart City Unit der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat den Wettbewerb initiiert und setzt ihn gemeinsam mit der Senatskanzlei um. Unser Ziel ist es, zum Innovationsstandort Nr. 1 in Europa zu werden“, sagt Berlins CDO Martina Klement. Interessierte Akteure können ihre Lösungsideen bis zum 27. Juli 2025 einreichen. Die Jury prämiert die drei besten Einreichungen mit jeweils 1.000 Euro. Die prämierten Teams erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Konzepte weiterzuentwickeln. Für die Umsetzung der beiden Gewinnerlösungen stellt die Senatskanzlei jeweils 25.000 Euro zur Verfügung.
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