DigitalService des BundesNeues zur Digitalen Dachmarke

[20.01.2026] Die Digitale Dachmarke gewinnt an Reichweite: Seit der Pilotphase Ende 2024 stieg die Zahl der eingebundenen Onlineservices von 17 auf rund 150. Der DigitalService des Bundes berichtet nun über Erfahrungen aus der Pilotierung und über Anpassungen bei Vergabe, Umsetzung und Betrieb.
Blick auf einige Elemente der Digitalen Dachmarke, von einem Monitor abfotografiert.

Mit der Digitalen Dachmarke gibt es seit 2024 ein freiwilliges Angebot von Kennzeichnungselementen für übergreifende Angebote von Bund, Ländern und Kommunen.

(Bildquelle: DigitalService des Bundes)

Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen soll die Digitale Dachmarke für Deutschland auf den ersten Blick erkennbar machen. Sie besteht aus vier modularen Kennzeichnungslementen, die sich in digitale Verwaltungsservices integrieren lassen. Bildzeichen, Domain, Kopfzeile und Designsystem können bei digitalen Angeboten von Bund, Ländern und Kommunen variabel eingesetzt werden und sollen als schnell wiedererkennbare Vertrauensanker und Sicherheitssiegel für Bürgerinnen und Bürger fungieren. Ende 2024 ging die Digitale Dachmarke in den ersten Pilotservices live (wir berichteten).

Seit Mai 2025 ist auch der DigitalService des Bundes in die Pilotierung eingebunden. In einem sehr umfassenden Blogbeitrag berichtet das dortige Projektteam nun über die Pilotierungsphase, erste Erkenntnisse und durchgeführte Änderungen. Das Interesse an der Digitalen Dachmarke ist groß. Zu Beginn banden erst 17 Services mindestens ein Element der Dachmarke ein, berichtet der DigitalService, mittlerweile sind es 150 – Tendenz steigend.

Im Fokus der Pilotierung standen die Prozesse rund um Vergabe und Implementierung der Digitalen Dachmarke sowie ein erstes Konzept für den dauerhaften Betrieb. Um den Einstieg für Interessierte und Nutzende zu erleichtern, wurden bereits einige Neuerungen umgesetzt. So gibt es nun eine zentrale E-Mail-Adresse (dachmarke@digitalservice.bund.de) zur Beantragung mit konkreten Informationen zu den notwendigen Angaben, ein Dashboard, das dem Projektteam einen verlässlichen Überblick über die live geschalteten Elemente und vergebenen Domains liefert und einen Entscheidungsbaum, um die Vergabe der Dachmarke zu erleichtern. Weitere Neuerungen sind geplant.

Um die Digitale Dachmarke weiterzuentwickeln, erfolgte auch ein Vergleich mit internationalen Best Practices. So zeigt gov.uk aus Großbritannien was perspektivisch möglich ist: mehr Markenbekanntheit und höhere Zufriedenheit bei Nutzenden und deutliche Effizienzgewinne für die Verwaltung.





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