DigitalService des BundesNeues zur Digitalen Dachmarke

Mit der Digitalen Dachmarke gibt es seit 2024 ein freiwilliges Angebot von Kennzeichnungselementen für übergreifende Angebote von Bund, Ländern und Kommunen.
(Bildquelle: DigitalService des Bundes)
Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen soll die Digitale Dachmarke für Deutschland auf den ersten Blick erkennbar machen. Sie besteht aus vier modularen Kennzeichnungslementen, die sich in digitale Verwaltungsservices integrieren lassen. Bildzeichen, Domain, Kopfzeile und Designsystem können bei digitalen Angeboten von Bund, Ländern und Kommunen variabel eingesetzt werden und sollen als schnell wiedererkennbare Vertrauensanker und Sicherheitssiegel für Bürgerinnen und Bürger fungieren. Ende 2024 ging die Digitale Dachmarke in den ersten Pilotservices live (wir berichteten).
Seit Mai 2025 ist auch der DigitalService des Bundes in die Pilotierung eingebunden. In einem sehr umfassenden Blogbeitrag berichtet das dortige Projektteam nun über die Pilotierungsphase, erste Erkenntnisse und durchgeführte Änderungen. Das Interesse an der Digitalen Dachmarke ist groß. Zu Beginn banden erst 17 Services mindestens ein Element der Dachmarke ein, berichtet der DigitalService, mittlerweile sind es 150 – Tendenz steigend.
Im Fokus der Pilotierung standen die Prozesse rund um Vergabe und Implementierung der Digitalen Dachmarke sowie ein erstes Konzept für den dauerhaften Betrieb. Um den Einstieg für Interessierte und Nutzende zu erleichtern, wurden bereits einige Neuerungen umgesetzt. So gibt es nun eine zentrale E-Mail-Adresse (dachmarke@digitalservice.bund.de) zur Beantragung mit konkreten Informationen zu den notwendigen Angaben, ein Dashboard, das dem Projektteam einen verlässlichen Überblick über die live geschalteten Elemente und vergebenen Domains liefert und einen Entscheidungsbaum, um die Vergabe der Dachmarke zu erleichtern. Weitere Neuerungen sind geplant.
Um die Digitale Dachmarke weiterzuentwickeln, erfolgte auch ein Vergleich mit internationalen Best Practices. So zeigt gov.uk aus Großbritannien was perspektivisch möglich ist: mehr Markenbekanntheit und höhere Zufriedenheit bei Nutzenden und deutliche Effizienzgewinne für die Verwaltung.
Baden-Württemberg: Digitales Verkehrsmodell
[06.01.2026] Ein landesweites Verkehrsmodell bildet den Auto-, Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr sowie den Güterverkehr in Baden-Württemberg nun digital ab. Mit dem Modell steht dem Land künftig ein zentrales, leistungsfähiges Planungswerkzeug zur Verfügung. mehr...
Sachsen-Anhalt: Erneut Digitalisierungsideen gesucht
[06.01.2026] Das Land Sachsen-Anhalt sucht im Rahmen des Innovationswettbewerbs erneut innovative Digitalisierungsideen für die öffentliche Verwaltung. Noch bis zum 13. Februar können Ideen eingereicht werden. mehr...
Work4Germany: Fellowship für einen zukunftsfähigen Staat
[15.12.2025] Digitalisierung bedeutet nicht nur die Einführung neuer Technologien – sie verändert auch die Zusammenarbeit. Mit seinem Fellowship Programm Work4Germany möchte der DigitalService neue Arbeitsweisen in der Bundesverwaltung verankern. Die Bewerbungsfrist für den nächsten Durchgang startet jetzt. mehr...
Standardisierung: Standardverordnung Onlinezugang praktisch umsetzen
[12.12.2025] Im Juni hat der IT-Planungsrat die Standardverordnung Onlinezugang beschlossen, die im Oktober in Kraft getreten ist. Damit werden verbindliche Qualitätsanforderungen formuliert, welche die Verwaltung mit ihren digitalen Angeboten einhalten muss. DIN SPEC 66336 und der Servicestandard helfen, diese Vorgaben umzusetzen. mehr...
Bitkom-Befragung: Digitalpolitik ist den Deutschen wichtig
[02.12.2025] Eine neue Bitkom-Befragung zeigt: Die meisten Menschen wollen endlich einfache Online-Behördengänge. Auch Datenschutz, digitale Teilhabe und mehr Sicherheit im Netz zählen zu den wichtigsten Anliegen. Digitalpolitik ist für viele von großer Bedeutung. mehr...
Gesetzgebung: Praxisaustausch zum Digitalcheck
[01.12.2025] Im November fand zum zweiten Mal das Bund-Länder-Treffen zum Digitalcheck statt, auch Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission waren dabei. Die Teilnehmenden tauschten sich über Erfahrungen und Chancen praxis- und digitaltauglicher Gesetzgebung aus. mehr...
IT-Planungsrat: Klausur des Kompetenzteams Datenschutz
[19.11.2025] Das Kompetenzteam Datenschutz – eines von drei Arbeitsformaten innerhalb des vom IT-Planungsrat strategisch vorangetriebenen Schwerpunkts Datennutzung – traf sich in Hamburg, um die Weichen für das Jahr 2026 zu stellen. mehr...
BMDS: Digitale Wohnsitzanmeldung als Erfolgsmodell
[18.11.2025] Rund 55 Millionen Bundesbürger haben Zugriff auf den Onlinedienst „elektronische Wohnsitzanmeldung“, um sich nach einem Umzug ohne Amtsbesuch umzumelden. Das BMDS sieht dies als Beleg, dass „Einer für Alle“ die beste Lösung für schnelle Flächendeckung ist. mehr...
Bayern: Kehrbuchdaten digital abrufen
[17.11.2025] Die sogenannten Kehrbuchdaten – Aufzeichnungen des Schornsteinfegers über seine Tätigkeiten in einem bestimmten Gebiet – können bayerische Kommunen künftig digital und an zentraler Stelle abrufen. mehr...
BMV: Nie mehr den Kfz-Schein suchen
[11.11.2025] Mit der neuen i-Kfz-App erreicht die Digitalisierung von fahrer- und fahrzeugbezogenen Papieren eine weitere Etappe: Bürgerinnen und Bürger können ihren Fahrzeugschein nun digital auf dem Smartphone mitführen – rechtlich anerkannt und jederzeit abrufbar. mehr...
Brandenburg: Neuer Standort für die DigitalAgentur
[10.11.2025] Die DigitalAgentur Brandenburg spielt eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung des Landes – und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Ressorts, Landesverwaltung, Kommunen und externen Partnern. Nun hat sie ihren neuen Standort in Babelsberg bezogen. mehr...
Thüringen: App für Beratung und mehr Sicherheit
[05.11.2025] Thüringen testet in seiner Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl die App Saba, mit der psychosoziale Belastungsfaktoren bei Geflüchteten frühzeitig erkannt werden sollen. Das Modellprojekt will Schutzbedarfe systematisch erfassen und gezielte Hilfe schneller verfügbar machen. mehr...
Once Only: Entlastung beim Elterngeldantrag
[30.10.2025] Noch in diesem Jahr soll bundesweit eine Lösung zur Verfügung stehen, die Elterngeldstellen den elektronischen Abruf von Einkommensteuerdaten direkt vom zuständigen Finanzamt erlaubt. Entwickelt wurde diese im Rahmen des Verbundprojekts Konsens. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Innovative Technik für den Hochwasserschutz
[27.10.2025] Durch die Erderwärmung nehmen Starkregen- und Hochwasserereignisse zu. Das Land Nordrhein-Westfalen erprobt in einem Modellvorhaben dichte Sensornetze und Künstliche Intelligenz, um die Wasserstände auch kleinerer Gewässer zu beobachten und zu prognostizieren. mehr...












