Bayern/citSchnell zur Bildungsanerkennung

Das LfP nutzt ein modernes Antragsverfahren mit mehrsprachigem Assistenten, um das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse zu beschleunigen.
(Bildquelle: LfP/cit)
Bayerns Landesamt für Pflege (LfP) nutzt ein eigens entwickelte Onlineverfahren zur schnelleren Anerkennung von Pflegekräften mit ausländischen Berufsabschlüssen. Nun wurde das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention dafür mit dem „Bavarian Best Practice Award 2025“ ausgezeichnet. Der Preis, der im Rahmen des Bayerischen Anwenderforums vergeben wurde, würdigt herausragende Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung in Bayern. Grundlage für das prämierte „Fast Lane“-Verfahren ist ein Onlineformular, das vom IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ) bereitgestellt wird – es basiert auf der Low-Code-Plattform cit intelliForm des Herstellers cit.
Kurze Entwicklungszeit
Die Onlineanwendung „Fast Lane“ wurde nach Angaben von cit innerhalb von nur sechs Monaten umgesetzt. Die Anträge dafür können unkompliziert und sicher online über ein vom IT-DLZ mit cit intelliForm bereitgestelltes Onlineformular eingereicht werden. Das Formular ist mehrsprachig verfügbar und kann auch über mobile Endgeräte genutzt werden. So können Unterlagen auch per Smartphone-Foto eingereicht werden. Eingegangene Anträge können dann von den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern vollständig digital geprüft und abgewickelt werden.
Bearbeitungszeiten drastisch gesenkt
Wie cit berichtet, konnten die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten damit um fast 50 Prozent reduziert werden: Ab Vorlage der vollständigen Unterlagen bis zum Feststellungsbescheid dauere es derzeit weniger als vier Wochen. Perspektivisch soll der Prozess durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiter beschleunigt werden. „Die Zwei-Jahres-Bilanz zeigt den Erfolg der ‚Fast Lane‘, durch die wir rascher dringend benötigte Pflegekräfte gewinnen können. Seit dem Start am 1. Juli 2023 hat das Landesamt für Pflege bereits mehr als 1.000 Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen positiv entschieden“, erklärt Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach in einer Pressemitteilung.
Nachhaltige Lösung
Mit der E-Government-Plattform cit intelliForm können Onlineverfahren ohne großen Programmieraufwand im Low-Code-Verfahren umgesetzt werden. Das IT-DLZ setzt die Plattform bereits seit vielen Jahren ein. Zahlreiche Kommunen im Freistaat wie beispielsweise die Städte Augsburg und Nürnberg sowie die Landeshauptstadt München nutzen die Plattform. „Wir gratulieren dem Staatsministerium, dem Landesamt für Pflege sowie dem IT-DLZ zu diesem erfolgreichen Projekt. Hier haben Gestaltungswille, Know-how und Technologie perfekt zusammengespielt und nachhaltig eine Lösung für ein drängendes Problem geschaffen. Diese Auszeichnung ist mehr als verdient”, so Thilo Schuster, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer des Unternehmens cit.
Niedersachsen: Waldbrandfrüherkennung per Sensor
[04.06.2026] Um die Entwicklung größerer Brandereignisse zu verhindern, müssen Waldbrände so früh wie möglich lokalisiert und bekämpft werden. Daher baut das Land Niedersachsen sein Sensornetz zur automatisierten Branderkennung weiter aus. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[03.06.2026] Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der bundesweiten Pilotierung von „Schneller Gründen“. Ab Juli 2026 sollen Finanzämter in Aachen und Düsseldorf einen digitalen Kombiantrag testen, der Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung zusammenführt. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[27.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Hessen: Digital vernetzt für bessere Mobilität
[22.05.2026] In Frankfurt am Main wurde jetzt die Verkehrsmanagementzentrale RheinMain in Betrieb genommen. Diese soll unter anderem durch die Nutzung von Echtzeit-Mobilitätsdaten zur besseren Verkehrslenkung beitragen. Geplant ist der Ausbau zu einer Verkehrsmanagementzentrale für ganz Hessen. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[18.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bitkom Länderindex 2026: Hamburg führt, Saarland holt auf
[12.05.2026] Der Digitalverband Bitkom hat die Bundesländer erneut nach ihrem Stand bei der Digitalisierung verglichen. Hamburg bleibt klar an der Spitze, Hessen rückt auf Platz drei vor. Besonders deutlich verbessert sich das Saarland, während ostdeutsche Länder bei digitaler Bildung stark abschneiden. mehr...
LGL Baden-Württemberg: Social Wall für Social Media
[06.05.2026] Das baden-württembergische Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung informiert auch in sozialen Medien über seine Arbeit – und bündelt diese Einträge seit Kurzem nutzer- und datenschutzfreundlich auf der eigenen Website. Zum Einsatz kommt die Social-Wall-Lösung Stage. mehr...
115: Behördennummer ab jetzt deutschlandweit
[05.05.2026] Die Behördennummer 115 ist seit Ende April in allen Bundesländern erreichbar. Mit der Freischaltung in Bayern ist der telefonische Zugang zu Verwaltungsinformationen bundesweit verfügbar; der konkrete Serviceumfang unterscheidet sich jedoch je nach Land und Kommune. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Führend beim Einsatz von BIM
[30.04.2026] Nordrhein-Westfalen nimmt im Bereich des BIM-basierten Bauantrags bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Das zeigt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum, die dafür Bauvorhaben in mehreren Kommunen unter realen Bedingungen untersucht hat. mehr...
Berlin: Mehr Innovation in der Verwaltung
[27.04.2026] GovTech Deutschland erhält einen weiteren Satelliten: GovTech Berlin soll künftig die Bedarfe der Berliner Behörden bündeln und sie gemeinsam mit GovTech Deutschland in konkrete Lösungen übersetzen. mehr...
Berlin: Unruhe beim ITDZ
[24.04.2026] Im März hat Matthias Hundt die Rolle des Berliner CDO übernommen, jetzt wurde er auch zum Aufsichtsratsvorsitzenden des ITDZ Berlin berufen. Gleichzeitig zeichnet sich eine engere Steuerung des IT-Landesbetriebs durch die Senatskanzlei ab. Hintergrund sind anscheinend anhaltende finanzielle Herausforderungen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt
[23.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Mit der nächsten Ausbaustufe werden nun auch Schutzmaßnahmen direkt am Gebäude sichtbar und umsetzbar. mehr...
Building Information Modeling: Im Straßenbau wird digital zur Regel
[22.04.2026] Projekte im Bereich der Bundesfernstraßen sollen ab sofort nach einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden. Die Methode Building Information Modeling (BIM) wird damit nach erfolgreichen Pilotprojekten künftig zum Regelprozess. mehr...
DigitalService des Bundes: Hotline für den Servicestandard
[16.04.2026] Nutzerfreundliche digitale Verwaltungsleistungen steigern die Zufriedenheit von Bürgern und Unternehmen, parallel entlasten sie die Verwaltung. Der Servicestandard hilft bei der Umsetzung. Eine Hotline liefert nun individuelle Unterstützung bei Fragen rund um diesen Kriterienkatalog. mehr...
ZenDiS: Wechsel an der Spitze
[16.04.2026] Beim Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung wechselt die Geschäftsführung: Leonhard Kugler übernimmt und folgt auf Alexander Pockrandt. Mit dem Wechsel soll die Aktivierung des Open-Source-Ökosystems stärker in den Fokus rücken. mehr...














