procilonSichere Justiz-Kommunikation

[03.07.2020] Über die Lösung procilon PKI erzeugte Zertifikate können nun für die sichere elektronische Justizkommunikation genutzt werden.

Die Ausstellerzertifikate von procilon sind in den OSCI-gestützten elektronischen Rechtsverkehr (ERV) aufgenommen worden. Wie profilen mitteilt, wird damit die Herkunft von Nachrichten für alle ERV-Teilnehmer lückenlos prüfbar. Online Services Computer Interface (OSCI) ist der im öffentlichen Dienst und der Justiz etablierte Standard für sichere elektronische Kommunikation. Die mit der procilon-eigenen Public Key Infrastructure (PKI) erzeugten Zertifikate sorgen laut Unternehmen für nachvollziehbare Transparenz über alle Prozessschritte der Kommunikation hinweg. Benötigt werden solche Zertifikate zum Beispiel zur Verschlüsselung der übermittelten Daten, die insbesondere bei der Justizkommunikation eines hohen Schutzes bedürfen. Dabei sei es wichtig, dass neben den technischen Spezifikationen nach aktuellem Stand der Technik auch die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Der Austausch elektronischer Dokumente und Akten ist bereits seit Dezember 2004 sicher, doppelt verschlüsselt und rund um die Uhr möglich und wird von den von der Bund-Länder-Kommission eingerichteten Arbeitsgruppen „Elektronischer Rechtsverkehr“ in fachlich und organisatorischer Hinsicht sowie von „IT-technische Standards in der Justiz“ aus technischer Sicht ständig weiterentwickelt. Auch belegen die im Juni 2019 von der Bundesregierung veröffentlichten Nutzungszahlen die Zunahme des jährlichen Volumens von ausgetauschten Nachrichten, informiert procilon. Um dem zu erwartenden weiteren Anstieg, unter anderem durch die wachsende Zahl der registrierten besonderen elektronischen Behörden-Postfächer (beBPo) gerecht zu werden, sei eine kontinuierliche Erweiterung der ERV-Infrastruktur angeraten.



Stichwörter: E-Justiz, procilon, beBPo, ERV, OSCI, PKI


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