BerlinVerwaltungsabkommen mit Dataport

Berlin wird in Zukunft die IT-Infrastruktur des Data Center Steuern (DCS) von Dataport nutzen.
(Bildquelle: munna00b/123rf.com)
Die Berliner Steuerverwaltung und die Trägerländer von Dataport haben einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wie Dataport berichtet, wird das Land Berlin mit Unterzeichnung eines neuen Verwaltungsabkommens künftig die IT-Infrastruktur des Data Center Steuern (DCS) von Dataport nutzen – gemeinsam mit den sechs Trägerländern im Rahmen der IT-Nordkooperation. Zur IT-Nordkooperation gehören Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein und künftig Berlin.
Ziel der länderübergreifenden Kooperation ist es, zentrale IT-Infrastrukturen und Fachverfahren für die Steuerverwaltungen gemeinsam zu betreiben und weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Projekts BerBel wird die Steuerdatenproduktion Berlins nun schrittweise ins Data Center Steuern verlagert. Bis Mitte 2026 soll die Verlagerung des automatisierten Besteuerungsverfahrens in das DCS abgeschlossen sein. „Das Verwaltungsabkommen ist die Basis für eine langfristige, produktive Partnerschaft. Gemeinsam können wir die Digitalisierung der Steuerverwaltung weiter vorantreiben und Synergieeffekte bei der Entwicklung von innovativen IT-Lösungen nutzen“, betont Tanja Mildenberger, Finanzstaatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen.
Enge Zusammenarbeit, rechtliche Eigenständigkeit
Die Zusammenarbeit bringt Vorteile für alle Beteiligten der IT-Nordkooperation, heißt es in der Pressemeldung von Dataport. Durch die gemeinsame Nutzung der hochsicheren IT-Infrastruktur lassen sich Ressourcen bündeln, Prozesse vereinheitlichen und Kosten senken. Zugleich entstehe die Grundlage für eine leistungsfähige und langfristig tragfähige Steuerverwaltung. Ein zentraler Faktor seien die Sicherheit und Stabilität des Betriebs: Das Data Center Steuern befindet sich in einem mehrfach gesicherten Bereich des BSI-zertifizierten Rechenzentrums von Dataport. Dort werden besonders sensible Steuerdaten unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards länderübergreifend verarbeitet. Darüber soll die Partnerschaft die weitere Digitalisierung im KONSENS-Verbund erleichtern. Trotz der engen Kooperation bleibe die organisatorische und rechtliche Eigenständigkeit der beteiligten Länder gewahrt.
Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement
[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...
Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb
[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...
Registermodernisierung: Erfolgreicher Nachweisdatenabruf
[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...
BMDS: Konsultation geht in die zweite Runde
[19.01.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung setzt die Online-Konsultation zum Deutschland-Stack fort. In einer zweiten Runde werden bis Mitte Februar 2026 weitere Rückmeldungen erbeten. mehr...
Berlin: Service-Management mit Open Source
[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...
Registermodernisierung: Dreistufiges Anschlussvorhaben
[17.12.2025] Bei der Registermodernisierung sind weitere Fortschritte zu verzeichnen. Das Bundesverwaltungsamt skizziert das nun vorliegende dreistufige Konzept, mit dem dezentrale Register zu einem modernen, vernetzten Register verknüpft werden sollen. mehr...
Bundesverwaltung: Großprojekt Dienstekonsolidierung abgeschlossen
[17.12.2025] Bundesclient, Bundescloud, E-Akte Bund, Chatbots und mehr – das Programm der Dienstekonsolidierung will durch einheitliche IT-Lösungen behördenübergreifende Veränderungen ermöglichen. Nach zehn Jahren ist das Vorhaben nun abgeschlossen. mehr...
Bundesrechnungshof: Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement
[12.12.2025] Der Bundesrechnungshof kritisiert das Milliardenvorhaben Netze des Bundes. Das BMDS wolle die IT-Netze ohne ressortübergreifendes Architekturmanagement bündeln. Damit drohen ein teurer „Blindflug“, höhere Risiken und eine erschwerte Konsolidierung bei einem Projekt von sicherheitsrelevanter Bedeutung. mehr...
BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen
[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...
Berlin: Moderne IT für den Justizsenat
[13.11.2025] Die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz beschleunigt ihre IT-Modernisierung mithilfe des ITDZ Berlin: Die Einführung des standardisierten BerlinPC und eine IT-Zentralisierung via Cloud erhöhen die IT-Sicherheit und entlasten das IT-Fachpersonal. mehr...
Bayern: Rechenzentren als Rückgrat der Digitalisierung
[10.11.2025] Um die langfristige Ansiedlung leistungsfähiger Rechenzentren im Freistaat zu unterstützen, wurde die neue Kontaktstelle Datacenter Bayern geschaffen. Das Angebot richtet sich an Investoren und Projektentwickler, aber auch an Kommunen und Regionen. mehr...
Berlin: Prototyp des Data Hub freigeschaltet
[07.11.2025] Berlin ebnet den Weg hin zu einer datengetriebenen Verwaltung: Mit dem nun von der Landesverwaltung und der Technologiestiftung Berlin freigeschalteten Webangebot Data Hub entsteht eine stadtweite, zentrale Infrastruktur für die Arbeit mit Daten. mehr...
BMDS: Konsultation für Deutschland-Stack
[16.10.2025] Das BMDS hat den Beteiligungsprozess zu technischen Standards für den Deutschland-Stack gestartet. Bis Ende November können Digitalwirtschaft und Fachöffentlichkeit ihre Anregungen zur geplanten interoperablen IT-Infrastruktur für Bund, Länder und Kommunen einbringen. mehr...
Schleswig-Holstein: Landesverwaltung mailt per Open Source
[09.10.2025] Das Mailsystem der Landesverwaltung Schleswig-Holstein wurde komplett auf Open Source umgestellt. Über 40.000 Postfächer wurden von Microsoft Exchange auf Open-Xchange und Thunderbird migriert. Das Land will Erfahrungen aus dem in seiner Dimension einzigartigen Projekt teilen. mehr...












