BSIZweitstandort in Freital

[15.07.2019] Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird im sächsischen Freital errichtet. Das BSI will damit seine Erreichbarkeit vor Ort optimieren.
Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird in Freital bei Dresden errichtet.

Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird in Freital bei Dresden errichtet.

(Bildquelle: BSI)

In Freital bei Dresden soll ein zweiter Standort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entstehen. Wie das BSI mitteilt, haben jetzt Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Staatsminister des Innern des Freistaats Sachsen, Roland Wöller, eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Zugleich verstärken der Bund und der Freistaat künftig ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Cyber- und Informationssicherheit.
Für die Kooperation mit den Ländern hat das BSI laut eigenen Angaben bereits ein nationales Verbindungswesen mit Ansprechpartnern in den Städten Hamburg (wir berichteten), Wiesbaden, Bonn und Stuttgart (wir berichteten) etabliert. Mit der gemeinsamen Absichtserklärung werde nun der Startschuss für die Arbeit des Verbindungswesens für die Region Ost in Sachsen gegeben. Dazu werde ein Ansprechpartner benannt, der den unmittelbaren Austausch erleichtern und die Erreichbarkeit des BSI vor Ort verbessern soll.
„Der neue BSI-Standort in Freital steht für die Zukunft einer ganzen Region und wird uns viele Synergieeffekte bescheren“, sagt Staatsminister Roland Wöller. „Für die Menschen im Raum Dresden und darüber hinaus in ganz Sachsen eröffnen sich neue Perspektiven. Wir schaffen einerseits hochwertige Arbeitsplätze und erwarten andererseits wichtige Impulse für die Cyber-Sicherheit von Behörden und Unternehmen im Freistaat. Dabei bauen wir insbesondere auch auf die vorhandene Expertise beim Bundesamt.“
Das BSI in Freital werde künftig auch Ausgangspunkt für eine enge Kooperation im Bereich der Cyber-Ermittlungen werden. Sachsens Cybercrime Competence Center am Landeskriminalamt wie auch andere Sicherheitsbehörden werden davon zusätzlich profitieren, ist sich Wöller sicher.
BSI-Präsident Arne Schönbohm erklärt: „Ziel und Anspruch des BSI als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist es, in ganz Deutschland ein einheitlich hohes IT-Sicherheitsniveau zu schaffen. Daher baut das BSI seine Präsenz in der Fläche aus, um insbesondere die Länder, Kommunen und die Wirtschaft vor Ort noch besser unterstützen zu können. Dabei ist es wichtig, nah an den Innovationszentren zu sein, in denen Cyber-Sicherheit Made in Germany entsteht und vorangetrieben wird. Am neuen Standort des BSI in Sachsen profitieren wir von der räumlichen Nähe des Innovationsstandorts Dresden, können Trends und Themen frühzeitig erkennen und unseren Beitrag zum Wissenstransfer im Bereich Cyber-Sicherheit leisten.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Sicherheit

Schleswig-Holstein: Engere Zusammenarbeit mit dem BSI

[17.06.2026] Schleswig-Holstein und das BSI wollen bei der Cyber-Sicherheit enger zusammenarbeiten. Die neue Vereinbarung soll die Abwehr digitaler Angriffe auf Land und Kommunen stärken und fügt sich in ein größeres Maßnahmenpaket des Landes ein. mehr...

Angeschnittenes Bild eines Mannes in weißem Arztkittel, der an einem Tisch in einem hellen Büro auf seinem Laptop tippt.

Sachsen-Anhalt/Schleswig-Holstein: Resilienz und Effizienz für den ÖGD

[10.06.2026] Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die IT-Sicherheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken. Die Länder entwickeln gemeinsam E-Learning-Angebote, die digitale Kompetenzen der Mitarbeitenden verbessern und Einrichtungen widerstandsfähiger gegen Cyber-Risiken machen sollen. mehr...

Symbolbild

Schleswig-Holstein: Maßnahmenpaket für Cyber-Sicherheit

[28.05.2026] Schleswig-Holstein baut die Cyber-Sicherheit für Land und Kommunen aus. Zum Schutzschirm gehören unter anderem ein erweitertes Schwachstellenmanagement, mobile IT für Krisenlagen und Vor-Ort-Supportteams. Digitale souveräne Arbeitsplätze und IT-Infrastruktur sichern Behörden weiter ab. mehr...

HPI: Konferenz zur Cyber-Sicherheit

[21.05.2026] Das Hasso-Plattner-Institut richtet im Juni erneut die Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit aus. Im Mittelpunkt stehen hybride Bedrohungen, KI und der Schutz Kritischer Infrastrukturen in einer angespannten geopolitischen Lage. mehr...

2 Personen halten Vertrag_Koop_Meck-Pomm_BSI

Cyber-Sicherheit: BSI und Mecklenburg-Vorpommern kooperieren

[19.05.2026] Im Bereich der Cyber-Sicherheit arbeiten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Mecklenburg-Vorpommern künftig enger zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde auf der Digitalministerkonferenz unterzeichnet. mehr...

BSI-Präsidentin Claudia Plattner steht in einem blauen Sakko in Berlin vor dem Bundestagsgebäude.

BSI: Zur Zukunft der Cyber-Sicherheit

[13.05.2026] Mit Blick auf hybride Bedrohungen, Cyber Conflict und digitale Souveränität zieht BSI-Chefin Claudia Plattner eine programmatische Zwischenbilanz. Cyber-Sicherheit wird zur Schnittstelle von Sicherheits- und Digitalpolitik. Im Fokus der Arbeit stehen automatisierte Angriffe, zivile Cyber Defense und digitale Souveränität. mehr...

BSI-Präsidentin Claudia Plattner steht in einem blauen Sakko an einem Rednerpult, hinter ihr wird eine blaue Grafik auf einer Leinwand angezeigt. Vor ihr sitzt das Publikum auf Stühlen in einem Saal mit hohen Decken.

NIS2-Richtlinie: Umsetzung in der Bundesverwaltung startet

[11.05.2026] Mit dem nun angelaufenen Programm CyberGovSecure soll die EU‑NIS2‑Richtlinie in der Bundesverwaltung umgesetzt werden. Um deren Cyber-Resilienz zu stärken, sind klare Verantwortlichkeiten, eine zentrale Finanzierung und konkret umsetzbare Maßnahmen vorgesehen. mehr...

Eine Hand, die ein Mobiltelefon hält, auf dem Screen sind symbolisch Nachrichten eines Messengerdienstes zu sehen.

Messenger: Wire Bund sicher bis VS-NfD

[07.05.2026] Das BSI hat Wire Bund für die Verarbeitung von Daten bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD zugelassen. Der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Messenger kann damit in Bundesbehörden für entsprechend eingestufte Kommunikation eingesetzt werden. mehr...

BSI/Brandenburg: Engere Abstimmung bei Cyber-Abwehr

[04.05.2026] BSI und Brandenburg haben eine engere Zusammenarbeit in der Cyber-Sicherheit vereinbart. Die Kooperation soll zehn Handlungsfelder umfassen, darunter operative Unterstützung und Sensibilisierung. Ziel ist es, die Reaktionsfähigkeit auf Cyber-Bedrohungen zu stärken. mehr...

Close-up der Hände eines Mannes im Business-Anzug, der ein Tablet hält und bedient.

Mobile Sicherheit: BSI gibt iPhone und iPad für NATO RESTRICTED frei

[02.04.2026] iPhone und iPad dürfen künftig auch für die Klassifizierungsstufe NATO RESTRICTED eingesetzt werden. Grundlage der BSI-Freigabe ist das Plattformkonzept indigo. Materna Virtual Solution sieht darin Impulse für den Ausbau mobiler Arbeitsplätze in Behörden. mehr...

BSI: Frühwarnsystem für Cyber-Sicherheitsvorfälle

[26.03.2026] Angesichts der angespannten Cyber-Sicherheitslage stärkt das BSI die Reaktionsfähigkeit gegen IT-Sicherheitsvorfälle. Mit den öffentlichen IT-Dienstleistern von Ländern und Kommunen soll der Einsatz von Datensensorik ausgebaut werden – als Grundlage für Echtzeitanalysen und erster Schritt Richtung Cyberdome. mehr...

EU-Flagge mit einmontiertem Schloss-Icon.

BSI: NIS2-FAQ für den Public Sector

[16.03.2026] Mit dem NIS2-Umsetzungsgesetz gelten für die Bundesverwaltung und teilweise auch für Landes- und Kommunalverwaltungen verbindliche Mindestanforderungen zur Informationssicherheit. Das BSI hat nun – neben weiteren Informationsangeboten – eine ausführliche FAQ für die öffentliche Verwaltung publiziert. mehr...

Baden-Württemberg: Umfassende Strategie für mehr Cyber-Sicherheit beschlossen.

Brandenburg: Enge Zusammenarbeit mit dem BSI

[12.03.2026] Um die Widerstandsfähigkeit seiner digitalen Infrastruktur zu stärken, wird das Land Brandenburg künftig eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kooperieren. mehr...

Porträt Dorothee Bär

BMFTR: Impulse für die Cyber-Sicherheitsforschung

[02.03.2026] Anfang 2027 will der Bund ein Forschungsrahmenprogramm zur Cyber-Sicherheit veröffentlichen. Nun hat das Bundesforschungsministerium ein erstes Eckpunktepapier dazu vorgelegt. Wichtige Elemente: resiliente staatliche IT-Systeme und ein Umfeld, das den Weg von der Forschung bis zur Anwendung abkürzen kann. mehr...

Ein Mann und eine Frau stehen hinter Rednerpulten der New York Times auf einer Bühne der Münchner Sicherheitskonferenz 2026.

BSI: Wer souverän sein will, muss Technologie beherrschen

[17.02.2026] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstrich die sicherheitspolitische Tragweite digitaler Souveränität während der Münchner Sicherheitskonferenz. An deren Rande vereinbarten die Bundesbehörde und Schwarz Digits eine Kooperation zum Aufbau souveräner Cloud-Strukturen. mehr...