Bundesdruckerei / CERNKooperation vereinbart

[01.11.2019] Eine interdisziplinäre Forschung zu Identitätsmanagement, IT-Sicherheit, Speichertechnologien und Prozessarchitekturen der Zukunft haben die Bundesdruckerei und das Kernforschungszentrum CERN vereinbart.

Die Bundesdruckerei hat laut eigenen Angaben mit dem europäischen Kernforschungszentrum CERN eine Forschungskooperation vereinbart: Es geht um mögliche Zusammenhänge von Quantenphysik, Identitäten und Vertrauen – insbesondere um die Frage, wie Erkenntnisse aus der Quantenphysik auf IT-Systeme übertragen werden können. Wie die Bundesdruckerei weiter mitteilt, sollen basierend auf quantenmechanischen Phänomenen neue Wege und Konzepte im Identitätsmanagement und in der Kryptografie entwickelt werden.
Manfred Paeschke, Bereichsleiter Innovations und Chief Visionary Officer der Bundesdruckerei, sagt: „Unser Ziel ist es, die etablierten mathematischen Modelle aus der Quantenphysik in die Informatik zu überführen und neue Konzepte für Identitätsmanagement, Big Data und IT-Sicherheit zu entwickeln.“ Man wolle sich aktiv auf das Zeitalter der Quantencomputer vorbereiten und so zum Schutz von Unternehmen, Institutionen und Bürgern beitragen. Letztlich gehe es um Ideen, wie mit quantenmechanischen Funktionen eine sichere digitale Identität entwickelt werden kann, die einfach zu nutzen ist.
„Innovative Ideen entstehen oft dort, wo sich Disziplinen überschneiden. Wir sind sehr gespannt auf den Verlauf und die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zwischen dem CERN mit seiner Expertise in der Quantenphysik und der Bundesdruckerei als Expertin für Kryptografie und Identitätsmanagement“, sagt Han Dols, Section Leader Business Development am CERN.
Laut der Pressemeldung erfolgt die Forschung bei CERN und Bundesdruckerei. Die Zusammenarbeit sei für zwei Jahre vereinbart, die Ergebnisse sollen in Fachpublikationen veröffentlicht werden.





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