OZGDigitaler BAföG-Antrag bundesweit

Digitaler Antragsassistent BAföG Digital steht Studierenden ab sofort bundesweit zur Verfügung.
(Bildquelle: Jan Greune / LMU)
Ab sofort können Schüler und Studierende den digitalen Antragsassistenten BAföG Digital in allen 16 Bundesländern nutzen. Das Tool wurde zunächst ein halbes Jahr lang in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen getestet und dann sukzessive von weiteren Bundesländern übernommen. Zuletzt kam Mecklenburg-Vorpommern dazu. Federführend an der Entwicklung beteiligt waren das Bundesministerium des Innern (BMI), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Land Sachsen-Anhalt. Mit der bundesweiten Verfügbarkeit werden jetzt die bisherigen unterschiedlichen Antragsangebote der Bundesländer abgelöst. Über 70.000 Anträge seien nach Angaben des BMBF mit dem neuen Verfahren bereits gestellt worden. BAföG digital ist das erste föderale digitale Verwaltungsangebot aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG), das flächendeckend bundesweit verfügbar ist.
Vom Nutzer her gedacht
Erarbeitet wurde der BAföG-Digital-Antrag in einem Digitalisierungslabor. Dabei sei ein nutzerzentrierter Ansatz verfolgt worden. Der BAföG-Antrag sei in allen Entwicklungsphasen von Schülern, Studierenden und Eltern getestet worden. Auch die Bearbeiter in den Ämtern für Ausbildungsförderung bei den Studierendenwerken und Kommunalverwaltungen seien in die Nutzertests eingebunden worden. Mit dem Antragsassistenten BAföG Digital wird die bereits seit 2016 mögliche digitale Antragstellung laut BMBF deutlich verbessert und vereinheitlicht. So dienen einige einfache Basisfragen dazu, ein dynamisches Formular mit nur den relevanten Feldern zusammenzustellen. Nachweise können bequem per Computer oder Smartphone hochgeladen werden, der Status eines Antrags lässt sich online nachverfolgen. Durch die Authentifizierung mit der Online-Funktion des Personalausweises wird die höchste Sicherheitsstufe geboten.
Entlastung für die Länder
Betrieb und Fortentwicklung des Antragsassistenten werden bis Ende 2022 durch Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung finanziert. Da die Leistung nach dem Einer-für-Alle-Prinzip flächendeckend verfügbar gemacht worden sei, werden die Länder gezielt entlastet. Ab 2023 sollen sich alle sechzehn Bundesländer die Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung des Dienstes teilen. Das BMBF finanziere den First-Level-Support in Form einer Hotline. Der Betrieb des Online-Antrags erfolge für alle Länder beim IT-Dienstleister Dataport (AöR) im Land Sachsen-Anhalt.
GISA: Forschungsfinanzen im Griff
[08.05.2026] Der IT-Dienstleister GISA zeigt, wie Forschungseinrichtungen ihr Drittmittelmanagement durchgängiger digital abbilden können. Die Lösung Flexso Research Management Package soll Datensilos reduzieren, Freigaben nachvollziehbarer machen und Finanzabteilungen bei Verwendungsnachweisen unterstützen. mehr...
TU Braunschweig: Mehr Power für die Campus-IT
[28.04.2026] Die Technische Universität Braunschweig hat ihr Rechenzentrum mit der Lösung Dell PowerFlex von Dell Technologies modernisiert. Dadurch konnten Latenzen reduziert, die Ausfallsicherheit erhöht und der administrative Aufwand deutlich gesenkt werden. mehr...
ITSM: HU Berlin setzt auf Open Source
[17.04.2026] Die Berliner Humboldt-Universität geht einen Schritt in Richtung digitaler Souveränität: Für das hauseigene IT-Service-Management führt die Hochschule eine Open Source-Lösung ein. Bis 2027 sollen über 150 Servicemitarbeiter die Software am universitätsweiten Helpdesk nutzen. mehr...
d.velop: Rahmenvertrag mit NRW-Hochschulen
[23.03.2026] Über einen neuen Rahmenvertrag mit dem Unternehmen d.velop wollen die Hochschulen Nordrhein-Westfalens nicht nur eine verbindliche Grundlage für die digitale Aktenführung schaffen. Es soll auch die Interoperabilität bestehender Lösungen erhöht und somit die Zusammenarbeit der Hochschulen verbessert werden. mehr...
Baden-Württemberg: KI hilft blinden Studierenden
[09.03.2026] Mit der neuen KI-gestützten Plattform IncluDocs BW können Studierende mit Sehbeeinträchtigungen demnächst Vorlesungsunterlagen hochladen und in barrierefreie Dokumente umwandeln lassen. mehr...
Studie: IT an Universitäten ist nicht sicher
[02.12.2025] Im Rahmen einer Langzeitanalyse wurde die Cybersicherheit an deutschen Universitäten in den Blick genommen. Das Ergebnis: Die Sicherheitslage hat sich teilweise dramatisch verschlechtert. mehr...
GISA-Webinar: Die Post-Award-Phase managen
[26.08.2025] Wie sich Projektbudgets, Mittelabrufe und Berichte in der Post-Award-Phase effizient digital abbilden lassen, zeigen GISA und Flexso in einem Webinar zum Research Management Package (FRMP) auf SAP-Basis – für mehr Transparenz, klare Zuständigkeiten und reibungslose Zusammenarbeit. mehr...
Webinar „Digitales Forschungsmanagement“: Entspannt durch die Pre-Award-Phase
[17.04.2025] Wie digitale Lösungen für mehr Transparenz und Effizienz beim Forschungsmanagement sorgen können, zeigt ein Webinar des IT-Spezialisten GISA am 8. Mai 2025. mehr...
Campusmanagement: GISA-Webinar zeigt Optimierungspotenziale
[14.03.2025] Die Digitalisierung macht auch vor dem Campusmanagement nicht halt. Wie Bewerbungs- und Zulassungsprozesse effizienter gestaltet werden können, zeigt der IT-Dienstleister GISA in einem praxisnahen Webinar. mehr...
KI: Umfassende Digitalisierung an Hochschulen
[06.03.2025] In der Lehre sind Hochschulen inzwischen digital gut aufgestellt – aber von der gesetzlich vorgeschriebenen Digitalisierung, die Administration und Studierendenverwaltung umfasst, noch weit entfernt. Die aufwendige Transformation bietet auch starke Chancen. mehr...
Baden-Württemberg: Digitalisierungsschub für Hochschulen
[28.11.2024] Wie kann der digitale Wandel in Lehre, Forschung und Administration an Hochschulen verankert und umgesetzt werden? In Baden-Württemberg fördert das Land acht Initiativen zur Digitalisierung an den Hochschulen mit einem konkreten Maßnahmenpaket. mehr...
Sachsen: Digitalisierung der Hochschulen kommt voran
[19.11.2024] Vor einem Jahr wurde die gemeinsame Digitalstrategie des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Landesrektorenkonferenz Sachsen für den Hochschulbereich verabschiedet. Nun zieht das Ministerium eine Zwischenbilanz, um Fortschritte in der Digitalisierung von Lehre, Forschung und Verwaltung zu bewerten. mehr...
TH OWL: Neues ERP-System von MACH
[28.10.2024] Die TH Ostwestfalen-Lippe setzt auf MACH meinERP, um ihr Finanzwesen digital zu modernisieren. Die kürzlich umgestellte Lösung soll die Barrierefreiheit und den Zugang zu Finanzdaten verbessern und so den Arbeitsaufwand in der Verwaltung senken. mehr...
Universität Konstanz: Standardisierte, übergreifende Projektorganisation
[11.10.2024] Die Universität Konstanz hat die Projektmanagement-Software PLANTA eingeführt, um ihre Projektorganisation zu verbessern. Mit standardisierten Prozessen und moderner Technologie wird die Planung und Steuerung von Projekten optimiert, wodurch Ressourcen effizienter verwaltet und strategische Ziele besser erreicht werden können. mehr...
Brandenburg: Schub für digitale Hochschulen
[10.10.2024] Das Ministerium für Wissenschaft in Brandenburg wird in diesem Jahr etwa 13,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die umfassende Digitalisierung an den neun staatlichen Hochschulen in Brandenburg im Rahmen des Förderprogramms „Hochschuldigitalisierung: Chancen nutzen, Zukunft gestalten“ zu unterstützen. mehr...










