Sopra Steria / OVHcloudDigitale Plattform für das Gaia-X-Umfeld
Das Beratungsunternehmen Sopra Steria und der Cloud-AnbieterOVHcloud haben ein gemeinsames Service-Angebot entwickelt. Die Trusted Digital Platform bietet Zugriff auf souveräne Cloud-Services und will so die Entwicklung von Projekten aus dem Umfeld der europäischen Gaia-X-Initiative unterstützen. Das berichtet jetzt Sopra Steria. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen sollen über die Plattform Zugriff auf eine Reihe technologischer und branchenspezifischer Services erhalten können. Die Trusted Digital Platform ist als Open Trusted Cloud zertifiziert und wird von OHVcloud in Europa gehostet und betrieben. OHVcloud ist Gründungsmitglied der Gaia-X-Initiative und auch in deren Vorstand vertreten. Das Angebot stehe in Deutschland bereits zur Verfügung. Das neue Angebot sei insbesondere für die erfolgreiche IT-Konsolidierung im Public Sector ein Meilenstein, erklärte Ronald de Jonge, Operating Officer Public Sector bei Sopra Steria Deutschland. Der Zugriff auf die verschiedenen IT-Ressourcen sowie die bereitgestellten digitalen Services soll auf Pay-per-Use-Basis abgerechnet werden.
Konkrete Anwendungsfälle
Zu den Diensten, die zur Verfügung stehen, gehören Managed Cloud for Openstack, Container & Orchestration Services und die SaaS-Lösung Sopra Steria Alive Intelligence, mit deren Hilfe KI-gestützte digitale Assistenten gestaltet oder Geschäftsprozesse automatisiert werden können. Sopra Steria berichtet, dass bereits die ersten Großprojekte mit der Trusted Digital Platform entwickelt worden seien. So arbeite man mit dem französischen Umweltministerium zusammen, um die Plattform für städtebauliche Genehmigungen zu implementieren. Für die Energiebranche böten Sopra Steria und seine Partner eine Datahub-Lösung als SaaS-Leistung. Dies ermögliche den Akteuren eine genauere und sicherere Nutzung sowie einen besseren Austausch ihrer Daten im Rahmen der Energiewende und der weiteren Öffnung des Marktes. Für das Gesundheitswesen habe Sopra Steria eine zertifizierte Plattform für das Hosting von Gesundheitsdaten entwickelt, auf der Services wie etwa digitale Identität, Gesundheitsdokumente oder medizinische Terminkalender eingesetzt werden können.
Berlin: Landesweites Datenmanagement beschlossen
[18.06.2026] Der Berliner Senat hat Handlungsempfehlungen für den Aufbau eines Data Hubs als zentralem Knotenpunkt für die Datenarbeit beschlossen. Die Open-Source-basierte Plattform soll Daten aus verschiedenen Quellen bündeln und den Übergang in einen landesweiten Betrieb vorbereiten. mehr...
Sachsen-Anhalt: Gemeinsame Datenumgebung für BIM
[09.06.2026] Sachsen-Anhalt führt bei der Landesstraßenbaubehörde eine gemeinsame digitale Datenumgebung für Straßen- und Brückenbauprojekte ein. Die Plattform soll BIM-Prozesse bündeln, aktuelle Projektdaten bereitstellen und Abstimmungen im Bauablauf nachvollziehbarer machen. mehr...
Registermodernisierung: Pilotprojekte für den NOOTS-Anschluss
[29.05.2026] Die NOOTS-Umsetzung vollzieht den nächsten Schritt: Der IT-Planungsrat stellt 35 Millionen Euro für 16 Pilotvorhaben der Länder bereit. Sie sollen Register und Online-Dienste an das System anbinden und Erkenntnisse für die Umsetzung des Once-Only-Prinzips liefern. mehr...
Deutsche Telekom: Souveräne Cloud für die Verwaltung
[22.05.2026] Die souveräne Cloud-Infrastruktur T Cloud Public wird offizieller Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen für Bund, Länder und Kommunen. Das Angebot der Deutschen Telekom hat sich im Live-Betrieb bereits bewährt: In Baden-Württemberg dient es 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern als Lernplattform. mehr...
Bremen/Nordrhein-Westfalen: Schnittstellen statt Amtsgrenzen
[18.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
NEGZ: Fachtagung „Deutschland-Stack decoded“
[13.05.2026] Der Deutschland-Stack soll als gemeinsamer technischer Baukasten für die Verwaltungsdigitalisierung Basiskomponenten und Standards bündeln, damit Bund, Länder und Kommunen digitale Leistungen nicht mehr doppelt entwickeln. Das NEGZ will im Juni im Rahmen einer Fachtagung offene Fragen zu dem Großvorhaben klären. mehr...
BMDS: Digitalpartnerschaft mit Brasilien
[22.04.2026] Seit 2019 existiert ein Digitaldialog mit der größten Volkswirtschaft Südamerikas – nun haben Deutschland und Brasilien eine vertiefte KI-Zusammenarbeit vereinbart. Im Fokus stehen industrielle KI und digitale Infrastruktur. Zudem wollen die Länder Ansätze erproben, die staatliche Dienstleistungen effizienter machen. mehr...
IT-Planungsrat: Ist eine föderale Antragsplattform machbar?
[15.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
Schleswig-Holstein: Sicher kommunizieren auch bei Sturmflut
[07.04.2026] Schleswig-Holstein hat ein eigenes 5G‑Campusnetz in Betrieb genommen. Das neue Mobilfunknetz stellt sicher, dass Behörden wie der Küstenschutz künftig auch bei schweren Sturmfluten oder Stromausfällen kommunizieren und Einsätze koordinieren können. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: ÖGD wird digital fit
[07.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes abgeschlossen. Über sechs Millionen Euro aus dem Programm NextGenerationEU flossen in Strategieentwicklung, Technik und Schulungen. mehr...
FITKO/IT-Planungsrat: Konsultation zur föderalen API-Autorisierungsinfrastruktur
[31.03.2026] Föderale Basisdienste sollten idealerweise leicht in Online-Dienste und Fachverfahren integrierbar sein. Ein vom IT-Planungsrat beauftragtes Vorhaben entwickelt die dazu notwendige gemeinsame Autorisierungsinfrastruktur. Erste Projektergebnisse können jetzt kommentiert werden. mehr...
IT-Planungsrat: Marktplatz startet Produktivbetrieb
[20.03.2026] Öffentliche Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentliche IT-Dienstleister finden ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital ein umfassendes Angebot an IT-Lösungen für die Verwaltung. mehr...
BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen
[18.03.2026] Der Abruf von Identitätsdaten ist ein zentrales Element bei der Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Das BVA hat dafür das IDA-Fachverfahren entwickelt. Nun hat Hessen als erstes Bundesland den Anschluss einzelner Melderegister an IDA realisiert. mehr...
Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung
[05.03.2026] Der Senat der Freien Hansestadt Bremen stellt 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Steuerverwaltung bereit. Neue Hardware und ein moderneres Datennetz sollen künftig dazu beitragen, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. mehr...
Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft
[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...














