BMDVGlasfaser für jeden dritten Haushalt

[27.06.2024] Die positive Dynamik des Glasfaserausbaus setzt sich fort, wie neue Daten des Gigabit-Grundbuchs zeigen. Demnach ist die Glasfasertechnologie bereits für jeden dritten Haushalt verfügbar. Bis 2030 will das Bundesministerium für Digitales und Verkehr alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland mit hochleistungsfähigen Internet-Anschlüssen versorgt sehen.
Nahaufnahme einer Wiese, im Hintergrund eine Straße. Glasfaserkabel ragen aus der Erde.

Neue Daten aus dem Breitbandatlas legen offen, wie der Glasfaserausbau vorankommt.

(Bildquelle: Christian Schwier/stock.adobe.com)

Die Gigabitstrategie des Bundes greift – dies meldet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unter Bezugnahme auf aktuelle Zahlen des Gigabit-Grundbuchs. Die Bundesnetzagentur hatte das zentrale Informationsportal turnusgemäß am 20. Juni 2024 mit neuen Daten zum Infrastrukturausbau im Bereich Telekommunikation aktualisiert. Demnach verfügt jetzt rund ein Drittel der deutschen Haushalte über einen Glasfaseranschluss mit mindestens 1.000 Mbit/s. Ein Anschluss mit Gigabitversorgung besteht technologieübergreifend bereits für knapp drei Viertel aller Haushalte.

„Das ist ein bedeutsamer Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, bis 2030 alle Haushalte und Unternehmen mit hochleistungsfähigen Internet-Anschlüssen zu versorgen“, sagt Bundesminister Volker Wissing. Die positive Entwicklung zeige, dass die Maßnahmen der Gigabitstrategie wirksam seien. Viel zu lange sei dem Glasfaserausbau nicht die notwendige Priorität beigemessen worden, um dem Anspruch als wirtschaftlich und technologisch führende Nation gerecht zu werden, so Wissing – es sei jedoch erfolgreich umgesteuert worden.

Gigabitbandbreiten für 74,8 Prozent der Haushalte

Gemäß Gigabit-Grundbuch waren mit Stand Dezember 2023 32,1 Prozent der Haushalte in Deutschland mit Glasfaser bis zum Gebäude beziehungsweise bis in die Wohnung (FTTB/H) versorgt. Sechs Monate zuvor lag die Glasfaserversorgung der Haushalte bei 28,2 Prozent, zum Start der Gigabitstrategie im Sommer 2022 waren es 18,2 Prozent. Gigabitnetze auf Basis von Glasfaser- und aufgerüsteten TV-Kabelnetzen (HFC) machen Gigabitbandbreiten für 74,8 Prozent der Haushalte verfügbar.

Die Bundesnetzagentur erhebt die Festnetzversorgung halbjährlich und adressscharf bei mehr als 380 Betreibern von Telekommunikationsnetzen in Deutschland. Die Ergebnisse werden im Breitbandatlas in Karten, Grafiken und Tabellen aufbereitet.





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