Rheinland-PfalzFortschreibung der Digitalstrategie

Der Digitalrat Rheinland-Pfalz gibt strategische Impulse für die Weiterentwicklung der Digitalstrategie.
(Bildquelle: MASTD)
Im März 2025 wurde der Digitalrat Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen (wir berichteten). Als Expertenrat mit insgesamt 17 Mitgliedern liefert das Gremium unter dem gemeinsamen Vorsitz von Ministerin Dörte Schall und Informatik-Professorin Katharina Zweig wertvolle Impulse – auch zur Weiterentwicklung der Digitalstrategie des Landes. Zweig leitet am Fachbereich Informatik der RPTU in Kaiserslautern den deutschlandweit einmaligen Studiengang Sozioinformatik sowie das Algorithm Accountability Lab.
Ministerin Dörte Schall betonte die Bedeutung des Digitalrats als strategisches Beratungsgremium der Landesregierung: „Seit der Verabschiedung der Digitalstrategie Rheinland-Pfalz 2023 haben wir ein klares Zielbild für 2030 vor Augen. Gemeinsam arbeiten wir an den Etappenzielen und passen die Strategie regelmäßig an neue Entwicklungen an. Der Digitalrat bringt ganz unterschiedliche Perspektiven ein – genau das brauchen wir, um die Digitalisierung in Rheinland-Pfalz zukunftsweisend zu gestalten.“
Ergebnisse bis Jahresende
Wie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) berichtet, haben die Mitglieder des Digitalrats seit der Konstituierung an zahlreichen Workshops zur Weiterentwicklung der Digitalstrategie von April bis Juli teilgenommen. Der Input daraus wurde nun in der zweiten Sitzung des Digitalrats diskutiert. Im Fokus standen vier zentrale Themenfelder: Digitale Daten, Zukunftstechnologien, Digitale Identitäten und Digitale Bildung. Die Ergebnisse wurden protokolliert und fließen in die Weiterentwicklung der Digitalstrategie ein. „Diese Transparenz und Möglichkeit zur direkten Mitarbeit zeigt, dass hier ein moderner, partizipativer Prozess gestaltet wurde, der Experten und Expertinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft integriert“, so Katharina Zweig.
Die Digitalstrategie Rheinland-Pfalz wird bis Ende November in einem formalen Beteiligungsprozess innerhalb der Landesregierung weiterentwickelt. Das Ziel ist die Verabschiedung bis Ende 2025.
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