Mobile SicherheitBSI gibt iPhone und iPad für NATO RESTRICTED frei

Ultramobiles Arbeiten wird sicherer.
(Bildquelle: akkamulator/123rf.com)
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat iPhone und iPad für die Verarbeitung von Informationen der Klassifizierungsstufe NATO RESTRICTED freigegeben. Wie das Unternehmen Materna Virtual Solution mitteilt, basiert die Bewertung auf dem nativen Plattformkonzept indigo. Die Freigabe gilt für die Betriebssystemversionen iOS 26 sowie iPadOS 26. Mit der Entscheidung erhalten die mobilen Endgeräte nach Angaben von Materna auch auf internationaler Ebene eine neue Relevanz. Die Freigabe zeige, dass die Geräte unter klar definierten Rahmenbedingungen für Einsatzszenarien mit sensiblen Daten geeignet seien. Daniel Zimmermann, Geschäftsführer von Materna Virtual Solution, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Sicherheit funktioniert nur, wenn Hardware, Anwendungen und das Bewusstsein für deren sichere Nutzung Hand in Hand gehen.“
Consumergeräte als Digitalisierungsbooster
Nach Einschätzung von Materna könnte die Freigabe dazu führen, dass mehr mobile Arbeitsplätze in Behörden entstehen beziehungsweise schneller eingeführt werden. Wenn sicherheitskritische Organisationen Consumergeräte zuließen, könne dies die Digitalisierung mobiler Einsatzszenarien vorantreiben. Dies gelte insbesondere für Bereiche, in denen sichere Kommunikation sowie der Zugriff und die Verarbeitung von Dokumenten eine zentrale Rolle spielten.
Materna Virtual Solution betont aber auch, dass die BSI-Freigabe nicht als umfassende Sicherheitsgarantie zu verstehen sei. Die Basisfunktionen des Plattformkonzepts deckten nur einen Teil der Anforderungen ab. Eine sichere Kommunikation auf dem entsprechenden Niveau werde erst im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen erreicht. Dazu zählten unter anderem ein zugelassenes Mobile Device Management, freigegebene Anwendungen sowie die Einhaltung definierter Vorgaben durch die Anwender. Die Plattform sei damit ein Baustein innerhalb einer umfassenden Sicherheitsarchitektur.
Anwendungsebene im Vordergrund
Mit der Entscheidung rücke zudem die Anwendungsebene stärker in den Fokus, so Materna. Für Behörden und Organisationen werde es darauf ankommen, ein Ökosystem aus sicheren und zugleich nutzerfreundlichen Anwendungen bereitzustellen. Diese müssten auch unter hohen Sicherheitsanforderungen den mobilen Zugriff auf Kommunikation, Dokumente und Daten ermöglichen.
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