BMDSOnline-Konsultation zu Open Data gestartet

[31.07.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt den strategischen Rahmen für Open Data weiter. Eine neue Online-Konsultation soll bis September 2026 Vorschläge für bessere Datenbereitstellung, Nutzung und Vernetzung sammeln.
Hand und Oberkörper einer jungen Frau, die ein Tablet und eine einmontierte schwebende Deutschlandkarte mit vernetzten Punkten hält.

Das BMDS hat jetzt eine Online-Konsultation zur Weiterentwicklung des strategischen Rahmens für Open Data gestartet.

(Bildquelle: wirestock/123rf.com)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) startet eine Online-Konsultation zur Weiterentwicklung des strategischen Rahmens für Open Data. Wie das BMDS berichtet, soll daraus ein neuer Fahrplan entstehen, der das Datenökosystem in Deutschland stärkt und die Verfügbarkeit sowie Nutzung offener Daten verbessert.

Der Beteiligungsprozess richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Bis zum 15. September 2026 können sie Anregungen und Vorschläge einreichen. Diese sollen in die Konzeption des weiterentwickelten strategischen Rahmens einfließen. Die Bundesregierung plant, den neuen Rahmen Anfang 2027 zu beschließen.

Im Mittelpunkt stehen mehrere Handlungsfelder. Dazu gehören der rechtliche Rahmen für Open Data, die Bereitstellung von Daten über Kataloge und Portale sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Weitere Themen sind die Nutzung offener Daten für wirtschaftliche Wertschöpfung und gesellschaftlichen Mehrwert, die Vernetzung relevanter Akteure sowie technische Fragen wie Werkzeuge, Schnittstellen und Standards.

Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, betont die Bedeutung offener Daten für Verwaltung, Gesellschaft und Wirtschaft: „Offene Daten sind unverzichtbar, um die Zukunft zu gestalten. Offene Daten stehen für gesellschaftliche Teilhabe, für Innovationen und Wertschöpfung und für ein effizientes und transparentes Verwaltungshandeln.“

Mit der Weiterentwicklung des Open-Data-Rahmens setzt das BMDS auch Ziele aus dem Koalitionsvertrag der 21. Legislaturperiode um. Dieser sieht vor, die Kultur der Datennutzung und des Datenteilens sowie die Datensouveränität zu stärken. Zudem sollen Datenschätze erschlossen und Datenökosysteme gefördert werden. Wo möglich, strebt die Bundesregierung einen Rechtsanspruch auf Open Data bei staatlichen Einrichtungen an.





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