BayernDigitalminister hat das Faxen dicke

[21.12.2023] Bayerns Digitalminister Fabian Mehring will das Telefax aus der öffentlichen Verwaltung verbannen. Behörden im Freistaat sollen Dokumente künftig nur noch in digitaler Form übermitteln.

Faxe sollen in der öffentlichen Verwaltung des Freistaats Bayern künftig keine Rolle mehr spielen. Wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales mitteilt, soll ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht werden, wonach Dokumente in bayerischen Behörden nach einer gewissen Übergangsfrist nur noch in digitaler Form statt per Faxgerät übermittelt werden sollen. Der Fax-Bann ist Teil einer Strategie, mit der Bayerns Digitalminister Fabian Mehring die Digitalisierung der Verwaltung weiter beschleunigen will.
„Das Fax ist nicht mehr zeitgemäß und ein Relikt aus einer anderen Zeit“, kommentiert Mehring. „Unabhängig von den Problemen beim Datenschutz sind Faxgeräte für viele Menschen längst ein Sinnbild für Rückständigkeit bei der digitalen Transformation. Bayern ist Hightech-Land. Wir sollten deshalb bundesweit vorangehen und dem Fax in der öffentlichen Verwaltung als erstes Bundesland den Stecker ziehen.“ Er erhoffe sich davon einen deutlichen Innovationsschub, so der Minister weiter. „Wenn klar ist, dass wir das Fax aus Bayerns Amtsstuben verbannen, erzeugt das einen Handlungsdruck zugunsten der Digitalisierung, der als Innovationsbeschleuniger wirkt“, ist Mehring überzeugt. Bürgerinnen und Bürger könnten ihrerseits aber weiterhin per Fax mit der öffentlichen Verwaltung kommunizieren. Die Schreiben gingen dort dann gleich als digitales Computerfax ein und könnten von den Mitarbeitenden im Amt medienbruchfrei weiterverarbeitet werden.





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