DigitalministerkonferenzHamburg ist 2026 Vorsitzland

[15.01.2026] Als zentrales politisches Gremium von Bund und Ländern bündelt die Digitalministerkonferenz die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation und stimmt länderübergreifende Strategien ab. 2026 führt Hamburg den Vorsitz, vertreten durch Staatsrat Jan Pörksen.
Porträt Jan Pörksen

Hamburgs Senatskanzlei-Chef Jan Pörksen übernimmt den DMK-Vorsitz von der rheinland-pfälzischen Digitalisierungsministerin Dörte Schall.

(Bildquelle: Hamburg Digital)

Die Digitalministerkonferenz (DMK) wurde im April 2024 als ständige Fachkonferenz der für Digitalpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der deutschen Bundesländer ins Leben gerufen, als Verstetigung der schon zuvor bestehenden D16-Treffen (wir berichteten). Der DMK-Vorsitz wechselt jährlich zwischen den Bundesländern. Nun hat Hamburg den Vorsitz von Rheinland-Pfalz übernommen. Die Staffelstabübergabe erfolgte von Dörte Schall an den Staatsrat und Senatskanzlei-Vorsitzenden Jan Pörksen.

Die Schwerpunkte in diesem Jahr sind die konsequente Umsetzung der Modernisierungsagenda sowie die Weiterentwicklung der öffentlichen IT-Struktur, heißt es in einer Meldung der Hansestadt. Die digitale Verwaltungstransformation soll gemeinsam vorangebracht, für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen weitere nutzerfreundliche Angebote geschaffen werden. „Wir freuen uns, in diesem Jahr den Vorsitz der Digitalministerkonferenz zu übernehmen. In Hamburg stellen wir mit unserer Digitalstrategie und Initiativen zur Beschleunigung von Verwaltungsprozessen konsequent den Nutzen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen in den Mittelpunkt. Vor wenigen Wochen haben Bund und Länder eine ambitionierte Modernisierungsagenda beschlossen. Jetzt kommt es darauf an, diese auch Punkt für Punkt gemeinsam umzusetzen“, betonte Pörksen.

Die Frühjahrssitzung der DMK wird in Hamburg, die Herbstsitzung in Brüssel stattfinden. Hamburg wolle im Rahmen seines Vorsitzes ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige Verwaltung und einen leistungsfähigen Staat setzen und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern weiter ausbauen, so die Meldung der Stadt. Im Mittelpunkt sollen die konsequente Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda, die Deutschland-Architektur als neues Rückgrat der öffentlichen IT sowie die Registermodernisierung stehen. Weitere Informationen zur DMK wird Hamburg auf einer eigenen Webseite veröffentlichen.





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