BayernKI hilft, Dialekte zu bewahren

In Bayern gehören Dialekte zur kulturellen Identität - die auch mithilfe von KI gepflegt werden soll.
(Bildquelle: foottoo/123rf.com)
Künstliche Intelligenz kommt nicht nur zum Einsatz, wenn es darum geht, Verwaltungsprozesse effektiver zu gestalten oder Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr hilfreiche Antworten auf ihre Fragen zu liefern. Auch im kulturellen Bereich gibt es Projekte, die sich Künstlicher Intelligenz bedienen. In Bayern startet das Finanz- und Heimatministerium mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege das digital unterstützte Projekt „Dialekt-Dialog der Zukunft“. Ziel ist es, eine bayernweite Plattform zu schaffen, die allen Dialektinteressierten Mitwirkungsmöglichkeiten bietet und den Austausch sowie den Wissenstransfer über Dialekte in der Gesellschaft fördert. Das Finanz- und Heimatministerium unterstützt diese Initiative mit rund 68.000 Euro
Projektauftakt ist der „Runde Tisch Dialekt“. Entstehen soll ein landesweites Netzwerk: Durch regelmäßige Austauschformate und Präsenzveranstaltungen wie auch eine digitale Plattform soll der Austausch über Dialekte in der bayerischen Gesellschaft gefördert werden. In einer zweiten Phase ab 2026 soll das Vorhaben um ein innovatives KI-Modul erweitert werden. Der „KI-Rucksack“ kann vor Ort unterschiedliche Dialekte in Bayern wissenschaftlich erfassen und für Mitmachaktionen aufbereiten. Damit soll die langfristige Bewahrung regionaler Dialekte mit modernsten IT-Verfahren gefördert werden. Das Projekt wird vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege koordiniert und im zweiten Modul mit Projektpartnern von der Ludwig-Maximilians-Universität entwickelt. Das Projekt soll bis Ende 2026 laufen.
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