SaarlandMit der Telekom ins Gigabitzeitalter

[17.09.2021] Das Saarland wird zur selbst erklärten Gigabitregion: Innerhalb der nächsten sieben Jahre will die Telekom 120.000 FTTH-Anschlüsse im Land realisieren. Ministerpräsident Tobias Hans wies darauf hin, dass der Ausbauerfolg auch von der Landes- und Kommunalverwaltung abhänge, die ihren Anteil leisten solle.

Die Telekom will bis Ende 2028 über 120.000 Haushalte und Unternehmen im Saarland mit direkten Glasfaseranschlüssen bis ans Haus (Fibre to the home – FTTH) ausstatten. Anschlüsse von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) sollen installiert werden. Das teilt die Staatskanzlei des Saarlands mit. Zuletzt hatte die Telekom den Bau von über zwei Millionen FTTH-Anschlüssen in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf bekannt gegeben, parallel sollen über drei Millionen FTTH-Anschlüsse im ländlichen Raum entstehen (wir berichteten).
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans erklärte, die Ausbaupläne der Deutschen Telekom stünden ganz im Einklang mit der saarländischen Gigabitstrategie. Jedoch müssten auch Landes- und Kommunalverwaltung ihren Beitrag leisten, um die Ausbauprozesse zu optimieren und Verzögerungen in Genehmigungsprozessen zu beseitigen. Der Weg zur Gigabitgesellschaft sei nur im Schulterschluss von Land, Kommunen und Unternehmen zu ebnen, so Hans. In der Landeshauptstadt Saarbrücken soll der Ausbau nach Angaben der Staatskanzlei spätestens im kommenden Jahr beginnen; den Anfang sollen die Saarbrücker Stadtteile St. Johann, Malstatt und Eschberg machen. Die Telekom beabsichtige, allein im Jahr 2022 im Saarland bis zu 15.000 Haushalten und Unternehmensstandorten direkte Glasfaser anzubieten, heißt es aus der Staatskanzlei.





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