NiedersachsenPlan für die digitale Transformation

[21.03.2024] Um die Ziele ihrer Strategie zur Verwaltungsdigitalisierung umzusetzen, hat die niedersächsische Landesregierung nun den neuen, erweiterten Handlungsplan Digitale Verwaltung Niedersachsen beschlossen. Dieser ergänzt das bisherige Programm, insgesamt 45 Vorhaben sind beschrieben.
Wappen Niedersachsen: weißes springendes Pferd auf rotem Grund

Mit einem erweiterten Handlungsplan will Niedersachsen in der Digitalisierung der Landesverwaltung vorankommen.

(Bildquelle: uhland38/123rf.com)

Die niedersächsische Landesregierung hat einen neuen Handlungsplan Digitale Verwaltung Niedersachsen (DVN) beschlossen. Damit setzt das Land zentrale Ziele seiner Strategie Digitale Verwaltung 2030 um. Wie die Staatskanzlei berichtet, sind in dem Handlungsplan 45 verschiedene Vorhaben beschrieben, die insgesamt sechs unterschiedlichen Themenblöcken zugeordnet werden:

  • Online-Services
  • Verwaltungsinterne Digitalisierung
  • Nutzung großer Datenmengen
  • Registermodernisierung
  • IT-Infrastruktur
  • Resiliente Verwaltungsorganisation

Die Umsetzung der Vorhaben wird schon heute im Programm Digitale Verwaltung Niedersachsen koordiniert. Mit dem neuen Handlungsplan wird das bisherige Programm um neue Themen erweitert und ausgebaut. Zum neuen Handlungsplan gehören auch die Online-Services, die Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Aktuell führt Niedersachsen dafür unter anderem mit der BundID den bundesweit einheitlichen Zugang zu allen Online-Services ein. Niedersachsen stellt Leistungen im Themenfeld Gesundheit, wie beispielsweise die Infektionsschutzbelehrung, auch bundesweit zur Verfügung.

Mit der verwaltungsinternen Digitalisierung sollen die Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern auch innerhalb der Verwaltung elektronisch bearbeitet werden. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) kann künftig dazu beitragen, die Bearbeitungszeit deutlich zu reduzieren. Auch die Registermodernisierung wird vorangetrieben, ebenso wie die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur in der Landesverwaltung. In der heutigen veränderten Sicherheitslage ist es zudem besonders wichtig, dass die Sicherheit der digitalen Lösungen hoch ist. Daher steht eine resiliente Verwaltungsorganisation im Mittelpunkt weiterer Elemente des Programms.

Die Digitalisierung werde die Verwaltung nachhaltig verändern und sei eine große Chance, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen, so die niedersächsische Staatskanzlei. Vor diesem Hintergrund werde sich das Programm für die Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen in den kommenden Jahren fortlaufend verändern und an neue Entwicklungen anpassen müssen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Politik
Tagungssaal mit runder Tischanordnung, gut besetzt

Ministerpräsidentenkonferenz: Im Schulterschluss zum schlanken Staat

[01.07.2026] Die jüngste Ministerpräsidentenkonferenz hat den ersten Fortschrittsbericht zur Föderalen Modernisierungsagenda beschlossen. In wichtigen Bereichen kam die Umsetzung voran – Bundesdigitalminister Wildberger wie auch der NKR mahnten aber Tempo und weitere strukturelle Entscheidungen an. mehr...

Gruppenfoto: alle IT-PLR-Mitglieder stehen in einem Innneraum nebeneinander und sehen wohlwollend und zufrieden aus

IT-Planungsrat: Der D-Stack gewinnt an Kontur

[22.06.2026] Für die Umsetzung des Deutschland-Stacks wurden einige entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Bei der letzten Sitzung des IT-Planungsrats haben sich Bund und Länder auf wesentliche Elemente des im Aufbau befindlichen standardisierten, interoperablen digitalen Ökosystems geeinigt. mehr...

BMDS/Mecklenburg-Vorpommern: Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam beschleunigen

[22.06.2026] Der Bund und Mecklenburg-Vorpommern haben eine Verwaltungsvereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit sollen Maßstäbe für digitale Verwaltung, Bürokratierückbau, bessere Rechtsetzung und mehr Serviceorientierung gesetzt werden. mehr...

Vier Männer vor Bildschirmen_5G-Campusnetze_SH

Schleswig-Holstein: Wirkmächtiges Instrument

[19.06.2026] Eine positive Bilanz zum Digitalisierungsbooster SH hat Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter gezogen. Zentrale Maßnahmen sind eine LoRaWAN-Infrastruktur, die 5G-Campusnetze und das Landesprogramm Offene Innovation. mehr...

Porträt von Lydia Hüskens, mit verschränkten Armen im dunklen Blazer vor einer braunen Wand stehend

Sachsen-Anhalt: Positive Zwischenbilanz zur Digitalstrategie

[17.06.2026] Eine positive Zwischenbilanz der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ hat Digitalministerin Lydia Hüskens gezogen. Rund 80 Prozent der definierten Ziele sind bereits erreicht oder aktiv in Bearbeitung. Der Ausbau digitaler Verwaltungsleistungen zählt zu den sichtbarsten Erfolgen. mehr...

Karsten Wildberger am Rednerpult in klassizistischer Kulisse.

BMDS: Umsetzungsstand der Modernisierungsagenden

[16.06.2026] In Berlin diskutierten 200 Expertinnen und Experten aus Bund und Ländern über die Fortschritte der Modernisierungsagenden. Dabei wurde deutlich: Die Umsetzung hängt vor allem an der engen Zusammenarbeit aller staatlichen Ebenen. mehr...

Drei steif lächelnde Menschen stehen nebeneinander vor einer blauen Wand und halten Doklumentenmappen in ihren Händen.

Bayern: Rückenwind für den Digitalstaat

[12.06.2026] Ein Rechtsgutachten der Universität Passau sieht keine grundsätzlichen Hürden für durchgängig digitale Verwaltungskommunikation. Gegen Ende-zu-Ende-Digitalisierung der Verwaltung bestehen demnach weder grundsätzliche verfassungsrechtliche noch ethische Bedenken. mehr...

Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen

[12.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...

Handshake-Pose von Pakoste und Wildberger vor blauem Hintergrund

Deutschland/Estland: Partnerschaft für digitale Verwaltung

[11.06.2026] Deutschland und Estland wollen bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung enger zusammenarbeiten. Eine neue Absichtserklärung umfasst Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, EUDI-Wallet, Beschaffung und Cyber-Sicherheit. mehr...

Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung

[29.05.2026] Niedersachsen sieht seinen Roll-out-Ansatz für Online-Dienste durch erste Ergebnisse bestätigt. Mit Unterstützung des Bundes soll eine neu gegründete „Taskforce Digitalisierung Niedersachsen“ fünf Fokusleistungen bis Ende 2026 landesweit verfügbar machen und medienbruchfreie Prozesse vorbereiten. mehr...

Porträt Florian Hauer, mittelalter Mann im dunklen Anzug vor grauem Hintergrund
bericht

Berlin: Hauptstadt ohne CDO

[28.05.2026] Berlins oberster Verwaltungsmodernisierer, der Dresdner IT-Unternehmer Matthias Hundt, ist nach weniger als drei Monaten auf eigenen Wunsch aus seinem Amt ausgeschieden. Übergangsweise übernimmt Staatssekretär Florian Hauer seine Aufgaben. mehr...

Digitalminister Karsten Wildberger auf der re:publica26

re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern

[22.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...

zwei Männer in Anzügen sitzen an einem Tisch mit der NRW und Bayern-Flagge, vor ihnen liegen Unterlagen


Nordrhein-Westfalen / Bayern: Steuerdaten besser schützen

[21.05.2026] Gemeinsam mit Bayern treibt Nordrhein-Westfalen eine länderübergreifende Kooperation bei der Betriebsinfrastruktur der Steuer-IT voran. Damit soll die Informationssicherheit der Finanzverwaltungen gestärkt und speziell Steuerdaten besser geschützt werden. mehr...

Nicolas Sölter

Hessen: Neuer Staatssekretär im Digitalministerium

[19.05.2026] In Hessen soll Nicolas Sölter als neuer Staatssekretär im Digitalministerium die Digitalisierung in dem Bundesland weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz. mehr...

Großer Saal mit barocken Deckenelementen und rotem Teppich, darin eine U-förmige Tischanordnung und zahlreiche menschen in Anzügen und Kostümen sowie Monitore

Digitalministerkonferenz: Alle ziehen an einem Strang

[15.05.2026] Die Digitalministerkonferenz hat in Hamburg Beschlüsse zur Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda gefasst. Die Vereinbarungen betreffen unter anderem die DeutschlandID, die Registermodernisierung und ein länderübergreifendes Reallabor für Law-as-Code. mehr...