BMIStartschuss für die App Germany4Ukraine

Bundesinnenministerin Nancy Faeser besucht das Germany4Ukraine-Entwicklungsteam im Digitalisierungslabor in Berlin.
(Bildquelle: Henning Schacht)
Seit Mitte März 2022 ist das vom Bundesinnenministerium (BMI) betriebene Hilfe-Portal Germany4Ukraine für Geflüchtete aus der Ukraine online. Es bietet den Ankommenden offizielle Informationen für ihren Start in Deutschland, heißt es in der Pressemitteilung des BMI. Auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch fänden sich dort vertrauenswürdige Angaben zu wichtigen Themen wie etwa Unterkunft, Arbeitserlaubnis, Sozialleistungen oder medizinischer Versorgung. Rund 10.000 Seitenaufrufe verzeichnet das Portal laut BMI pro Tag. Am 4. April 2022 ist Germany4Ukraine auch als App gestartet und steht in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zur Verfügung. Damit wird das digitale Angebot der Bundesregierung für ukrainische Geflüchtete ausgebaut und der schnelle mobile Zugang zu Informationen und Hilfsangeboten gesichert. In Kürze soll über das Portal auch der digitale Aufenthaltstitel für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung stehen.
Anlässlich des App-Starts besuchte Bundesinnenministerin Nancy Faeser das Germany4Ukraine-Entwicklungsteam im Digitalisierungslabor in Berlin. Das aus der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes erprobte Labor-Format stellt nutzerorientierte, kollaborative Ansätze und eine pragmatische Herangehensweise in den Mittelpunkt, so das BMI weiter. Gemeinsam mit ukrainischen Geflüchteten arbeiten im Team von Germany4Ukraine Fachexperten aus der Verwaltung, Designer und Techniker interdisziplinär zusammen. Zudem seien erstmals die Bedürfnisse der Geflüchtete systematisch abgefragt worden, um sie besser informieren zu können.
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