Nordrhein-WestfalenStartschuss für Kommunalportal

[21.08.2020] Die kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen wollen mit dem Kommunalportal.NRW bis 2021 eine landesweite Portalplattform schaffen und damit den Zugang zu Lösungen ermöglichen, die das OZG verlangt.

Der Startschuss für die Umsetzung eines landesweiten Kommunalportals in Nordrhein-Westfalen ist gefallen. Grundlage ist der Beschluss des IT-Lenkungsausschusses der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Nordrhein-Westfalens. Dies gab jetzt der KDN – Dachverband kommunaler IT- Dienstleister bekannt. Ab dem Jahr 2021 soll das Kommunalportal.NRW als offenes und herstellerneutrales Landesportal in Betrieb genommen und allen nordrhein-westfälischen Kommunalverwaltungen zur Verfügung gestellt werden. Angeboten werden sollen dort die vom Onlinezugangsgesetz (OZG) verlangten Dienste sowie weitere kommunale Online-Services. Neben Basiskomponenten wie dem Formular-Management, Authentifizierungsverfahren, Postfach oder Dokumentensafe zählen dazu auch Lösungen aus den Digitalen Modellregionen NRW. KDN-Geschäftsführer Andreas Engel erläutert: „Das Kommunalportal.NRW soll zu einer vollumfänglichen Gesamtlösung entwickelt werden und als Leitportal für alle Kommunalverwaltungen in NRW einen Mehrwert erbringen.“

Offene Schnittstellen für kommunale Entwicklungen

Das Kommunalportal soll den Kommunen und ihren IT-Dienstleistern darüber hinaus als Entwicklungsumgebung für gemeinsame OZG-Dienste dienen. Schnittstellen für die Entwicklung von Online-Diensten sollen offengelegt werden, sodass sich kommunale IT-Dienstleister daran orientieren können. Geplant ist außerdem, die auf dem Kommunalportal entwickelten Dienste abwärtskompatibel zu den in Nordrhein-Westfalen bereits verbreiteten Bestandsportalen zu gestalten, sodass sie auch auf dezentralen Portalen im KDN nachnutzbar sind.
Die beiden Portalentwickler im KDN, regio iT und Südwestfalen IT, haben die Architektur für das Kommunalportal.NRW auf Grundlage bereits vorhandener Produkte entwickelt.





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