OnlinediensteZSK goes Open Data

Die ab sofort öffentlich zugängliche Datenübersicht der ZSK mit einem Überblick der angebundenen Onlineservices.
(Bildquelle: statistik.ozg-umsetzung.de)
Digitale Verwaltungsleistungen müssen nutzungsfreundlich sein, damit sie angenommen werden. Um die Nutzungshäufigkeit – und damit implizit die Usability – digitaler Angebote zu ermitteln, gibt es seit 2023 die Zentrale Statistik-Komponente (ZSK) des Bundesinnenministeriums. Dabei erfasst die ZSK nur die Transaktionszahl von Onlinediensten, sodass keine personenbezogenen Daten erhoben werden. Seit dem Start der ZSK haben sich 396 Onlinedienste angebunden. Ab sofort können alle Interessierten die Transaktionszahlen der in der ZSK hinterlegten Onlinedienste einsehen. Die Registrierung und Anmeldung für die Datenübersicht ist somit nicht mehr notwendig. Damit geht die ZSK konsequent den nächsten Schritt, um mehr Transparenz zu schaffen und setzt einen Beschluss des IT-Planungsrats vom November 2024 um.
Betreiber von Onlinediensten zur Anbindung aufgerufen
Die freie Zugänglichkeit der Daten eröffnet jetzt beispielsweise nachnutzenden Behörden neue Möglichkeiten: Sie können die Daten von Onlinediensten für ihre Region abrufen und vergleichen. Zudem haben angemeldete Nutzende der ZSK die Möglichkeit, die Daten per Exportschnittstelle nutzbar zu machen (Exportschnittstellendokumentation anfragen: zsk@bmi.bund.de).
Der IT-Planungsrat hat Bund und Länder nun aufgefordert, Nutzungsdaten für alle sogenannten Typ-1-Leistungen – bei denen Regelung und Vollzug beim Bund liegen – bereitzustellen. Auch Daten zu Typ-2- und Typ-3-Leistungen, bei denen der Bund die Regelung vorgibt und Länder oder Kommunen für den Vollzug zuständig sind, können geliefert werden. Die ZSK-Webseite informiert ausführlich und Schritt-für-Schritt über die Anbindung von Onlineservices an die ZSK, mit einem Registrierungsformular können Verantwortliche von Onlineservices die Anbindung an die ZSK beantragen.
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