LÜKEX 23Krisen-Management-Übung ausgewertet

Krisen-Management muss geübt werden - auch in Großübungen wie LÜKEX.
(Bildquelle: Innenministerium Baden-Württemberg)
Im September 2023 fand die länderübergreifende Krisen-Management-Übung LÜKEX 23 statt. Dabei wurden die öffentliche Verwaltung und deren Krisen-Management einem Stresstest unterzogen. Simuliert wurde ein Cyber-Angriff auf das Regierungshandeln. An der Übung waren alle Länder und über 60 Akteure beteiligt. Nun liegt die Auswertung zu dieser Übung vor, wie das Innenministerium Baden-Württemberg berichtet. „Die Menschen in Baden-Württemberg können sich bei Notlagen auf schnelle und umfassende Hilfe verlassen. Wir sind beim Bevölkerungsschutz und im Krisen-Management hervorragend aufgestellt. Gleichzeitig konnten wir wichtige Erkenntnisse zur Bewältigung von Cyber-Angriffen gewinnen und können so die Krisenresilienz der Landesverwaltung weiter stärken. Die beste Vorsorge ist freilich: üben, üben, üben. Die Teilnahme an der LÜKEX hat daher für uns gute Tradition und ist fester Bestandteil unseres Übungsplans. Denn wir gehören zu den Pionieren dieser Übungsreihe“, sagte Innenminister Thomas Strobl.
Bestehende Verbesserungspotenziale
Erstellt wurde der Bund-Länder-übergreifende Auswertungsbericht vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Parallel dazu hat auch das Innenministerium Baden-Württemberg die landesspezifischen Erkenntnisse in den vergangenen Monaten intensiv ausgewertet und Empfehlungen zur weiteren Optimierung des Krisen-Managements erarbeitet. „Unsere im Jahr 2021 errichtete Cybersicherheitsagentur, die CSBW, hat ihre Arbeits- und Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt. Gleichzeitig haben wir im Übungsverlauf an verschiedenen Stellen noch Verbesserungspotenziale identifiziert. Freilich ist auch das ein Übungserfolg, denn nichts ist so gut, als dass man es nicht noch weiter verbessern könnte. Klar ist: Wir bleiben am Ball – nur wer regelmäßig übt, kann in einer realen Lage schnell und zielgerichtet handeln“, so Strobl.
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