BerlinMehr Sicherheit für Daten und Digitalisierungsprojekte

Eine klare Data Governance ist für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten maßgeblich.
(Bildquelle: wrightstudio / 123RF.com)
Damit Verwaltungen Daten – und damit auch das volle Potenzial von Smart-City-Projekten – effektiv nutzen können, braucht es eine gute Data Governance, die sich auf die Datenverfügbarkeit und -qualität wie auch die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen erstreckt. Rechtliche Unsicherheiten müssen geklärt und etwaige Konflikte durch klare Prozesse gelöst werden. In Berlin wurde nun ein interaktiver Data-Governance-Wegweiser publiziert, der Verwaltungen, Unternehmen, Politik und Bevölkerung bei der Planung und Umsetzung datengetriebener Vorhaben unterstützen soll. Er bietet zudem Hintergrundinformationen, Methoden und praktische Vorlagen für eine maßgeschneiderte Data Governance. Mit der Veröffentlichung des digitalen Data-Governance-Wegweisers wurde die Berliner Maßnahme Data & Smart City Governance zum Abschluss gebracht.
Erarbeitet wurde der Leitfaden in den vergangenen drei Jahren von einem Forschungsteam des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) und des Kompetenzzentrums Wasser Berlin (KWB) im Auftrag und in enger Abstimmung mit der Senatskanzlei. Dabei sei auch eng mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in verschiedenen Kommunen zusammengearbeitet worden, so das Berliner Presseamt. „Mit dem Modellprojekt und der Smart-City-Strategie Gemeinsam Digital Berlin beschreiten wir neue Wege, um übergreifende Fragen der digitalen und smarten Transformation zu lösen. Der Wegweiser der Maßnahme Data & Smart City Governance schafft dabei eine wichtige Grundlage für eine bessere und effizientere Zusammenarbeit der Behörden untereinander“, so Martina Klement, die als Landes-CDO auch für die Themenfelder Smart City und Datenmanagement zuständig ist.
Wie das HIIG mitteilt, kommt das digitale Handbuch auch schon in der bayerischen Stadt Haßfurt erfolgreich bei der Erarbeitung der Digitalstrategie und der Konzeption der Datenkataloge zum Einsatz. Dabei zeige sich, dass der Data-Governance-Wegweiser kein abstraktes Konzept sei, sondern ein praxisbewährtes Instrument, das Kommunen konkret unterstützen könne.
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