Deutsche TelekomSouveräne Cloud für die Verwaltung

[22.05.2026] Die souveräne Cloud-Infrastruktur T Cloud Public wird offizieller Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen für Bund, Länder und Kommunen. Das Angebot der Deutschen Telekom hat sich im Live-Betrieb bereits bewährt: In Baden-Württemberg dient es 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern als Lernplattform.
T Cloud Public KI-generiert

T Cloud Public kann von den Behörden jetzt über den Rahmenvertrag für Cloud- und KI-Leistungen von GovTech Deutschland bezogen werden.

(Bildquelle: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom stärkt mit ihrer T Cloud Public die digitale Handlungsfähigkeit des deutschen Staates. Als europäischer Cloud-Anbieter ist T Cloud Public jetzt offiziell Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen, den GovTech Deutschland an die Bechtle AG vergeben hat. Die Cloud-Plattform T Cloud Public verbindet nach Angaben der Telekom europäische Souveränität mit der Leistungsfähigkeit moderner Hyperscaler-Infrastruktur und erfüllt die strengsten geltenden Sicherheitsstandards. Für Behörden bedeute das volle Kontrolle über Daten und Betrieb, kein Vendor Lock-in sowie keine Abhängigkeit von Rechtssystemen außerhalb Europas. 

Zugang statt Aufwand

Für Beschaffer und IT-Verantwortliche in Behörden bedeutet der Rahmenvertrag einen Paradigmenwechsel: Bund, Länder und Kommunen können damit Cloud- und KI-Ressourcen künftig direkt, ohne eigene Vergabeverfahren und zu klar definierten Konditionen beziehen. Cloud-Leistungen werden somit schneller, transparenter und deutlich einfacher verfügbar.

Grundlage ist das GovTech-Framework von GovTech Deutschland, das den sicherheitsrelevanten Vorgaben des Deutschland-Stacks (wir berichteten) folgt und eine standardisierte, modulare Laufzeitumgebung für etablierte Fachverfahren und moderne KI-Anwendungen definiert. Die Deutschlandplattform und die Gesundheitsplattform MEDI:CUS (wir berichteten) laufen bereits heute produktiv darauf als Betriebs- und Entwicklungsumgebungen, auf denen digitale Anwendungen entwickelt, betrieben und übergreifend nachgenutzt werden können. 

Ferri Abolhassan, CEO T-Systems International und Vorstandsmitglied der Telekom AG, betont: „Deutschland sollte digitale Souveränität nicht nur in Positionspapieren fordern, sondern sie auch konsequent umsetzen, etwa mit der Nutzung lokaler Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur. Mit T Cloud Public liefern wir hierfür genau den richtigen Baustein und beweisen: sichere und leistungsfähige Rechenzentren können auch in Europa erfolgreich betrieben werden. Bis Ende 2026 wird unsere Cloud funktional auf Augenhöhe mit den großen Hyperscalern sein – preislich sind wir es bereits heute.“ 

Bewährt in der Praxis

Was diese Infrastruktur für die öffentliche Hand bedeutet, zeigt das Beispiel Baden-Württemberg: T-Systems hat mit der erfolgreichen Migration der landesweiten Lernplattform Moodle in die T Cloud Public eines der weltweit größten E-Learning-Systeme in eine leistungsfähige und zukunftssichere Cloud-Umgebung überführt. Mehr als 1.600 Schulen nutzen Moodle im regulären Unterricht. Der Betrieb erfolgt vollständig in Deutschland und automatische Skalierung sorgt für Stabilität bei Lastspitzen. Was sich bereits für 1,5 Millionen Lernende in Baden-Württemberg bewährt, lässt sich nach Angaben der Telekom ebenso auf KI-gestützte Bürgerdienste, Gesundheitsplattformen und digitale Verwaltungsprozesse auf Bundesebene übertragen.





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