BerlinLandesweites Datenmanagement beschlossen

In Berlin soll ein zentraler Knotenpunkt für Verwaltungsdaten entstehen.
(Bildquelle: MclittleStock/stock.adobe.com)
Berlin will eine zentrale Datenplattform für die Verwaltung aufbauen. Der sogenannte Data Hub Berlin soll Daten aus verschiedenen Quellen bündeln, verknüpfen und für ressortübergreifende Anwendungen nutzbar machen. Wie die Senatskanzlei meldet, hat der Senat dazu Handlungsempfehlungen beschlossen. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um den bisherigen Prototyp in einen dauerhaften landesweiten Betrieb zu überführen.
Der Data Hub soll als anwendungsneutrale und Open-Source-basierte Plattform die Modernisierung der Berliner Verwaltung unterstützen und die digitale Souveränität des Landes stärken. Vorgesehen ist, Daten aus verschiedenen Quellen zu bündeln, zu verknüpfen und zugänglich zu machen. Auf dieser Grundlage sollen Politik und Verwaltung datenbasierte Entscheidungen treffen und gesamtstädtische Planungs- und Steuerungsprozesse besser unterstützen können.
Gemeinsame Dateninfrastruktur
Nach Angaben des Senats bestätigen die bisherigen Evaluationen der Pilotphase das Potenzial einer gemeinsamen IT-Infrastruktur für datenbasiertes Verwaltungshandeln. Der Data Hub soll ressortübergreifende Zusammenarbeit erleichtern und neue digitale Anwendungsfälle ermöglichen. Dazu zählen nach Darstellung der Senatskanzlei interaktive Dashboards, Digitale Zwillinge und ressortübergreifende Simulationen.
Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin, bezeichnete den Data Hub als „Schlüsselprojekt für die digitale Zukunft unserer Stadt“. Er schaffe erstmals eine gemeinsame Grundlage für datenbasiertes Verwaltungshandeln im Land Berlin. Dadurch entstünden Spielräume für Innovation und datenbasierte Entscheidungen mit Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Verwaltung. Die Überführung des Prototyps in den regulären, landesweiten Betrieb sei deshalb ein wichtiges Vorhaben.
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