BayernDigitaler Senkrechtstart

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring will Faxgeräte in den bayerischen Behörden abschaffen.
(Bildquelle: Andreas Gebert)
Nach 100 Tagen im Amt vermeldet Bayerns Digitalminister Fabian Mehring deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung des Freistaats. „Wir haben einen echten Senkrechtstart hingelegt“, sagt Mehring. Das Digitalministerium habe wichtige Schritte unternommen, um die Verwaltung zu modernisieren und Bayern als Hightech-Standort weiter auszubauen.
Ein zentrales Projekt ist die Abschaffung der Faxgeräte in den bayerischen Behörden, ein entscheidender Schritt zur Modernisierung der Verwaltung. Bis zur Mitte der Legislaturperiode will Mehring eine weitgehende Digitalisierung der Verwaltungskommunikation erreichen. Außerdem wurden zwei Plattformen zur Verwaltungsvereinfachung ins Leben gerufen: eine bayerische Unternehmensplattform und eine Förder-Management-Plattform.
Mehring sieht in der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Das von seinem Ministerium initiierte Programm KI Transfer Plus soll den Mittelstand fit für das KI-Zeitalter machen. Mit über neun Millionen Euro werden neue Standorte und Projekte gefördert, um Bayern zum europäischen Top-Standort für KI zu machen (wir berichteten). Weitere Initiativen zielen auf den Abbau von Bürokratie und die Förderung digitaler Innovationen. Dazu gehören ein Digital-Check für neue Gesetze, die Entwicklung digitaler Zwillinge für Kommunen und die Förderung der Games-Wirtschaft als Innovationsmotor.
Mehring betont: „Die digitale Transformation kann nur gelingen, wenn wir die Menschen mitnehmen.“ Projekte wie „zusammen digital“ und „Digital Vereint“ zielten darauf ab, die digitale Teilhabe zu fördern und die Vorteile der Digitalisierung für alle zugänglich zu machen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen will Mehring Bayern als modernen und innovativen Freistaat positionieren und die Weichen für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand in der digitalen Zukunft stellen.
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