BundPerspektiven für das OZG

Beim OZG-Erfahrungsaustausch 2022 trafen sich Umsetzungsbeteiligte, um über wichtige Kernthemen und die Perspektiven für das OZG 2.0 zu diskutieren.
(Bildquelle: FITKO)
Das OZG-Programm-Management bietet regelmäßig einen Erfahrungsaustausch für OZG-Beteiligte an. In diesem Jahr fand die Vernetzungsveranstaltung nach zweijähriger virtueller Ausrichtung erstmals wieder in Präsenz statt. Dazu hatte die Föderale IT-Kooperation, FITKO als der diesjährige Organisator nach Frankfurt am Main ins House of Logistics and Mobility geladen. Unter dem Motto Unterwegs! informierten sich die rund 80 OZG-Beteiligten aus Bund und Ländern zum aktuellen Umsetzungsfortschritt beim OZG und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Das teilt das Bundesinnenministerium (BMI) auf seiner OZG-Informationsseite mit.
Auf großes Interesse stieß ein offener und ehrlicher Vortrag von Ernst Bürger, Abteilungsleiter „Digitale Verwaltung; Steuerung OZG“ beim BMI zum Thema OZG 2.0. Bürger betonte, dass das OZG weitergehe – die Frist des OZG verstreiche, die Verpflichtung aber nicht. Das Einer-für-Alle-Prinzip (EfA-Prinzip) habe sich bewährt, ebenso eine regelmäßige Evaluation des Vorgehens. Der Gesetzentwurf zum OZG 2.0 befinde sich derzeit in hausinterner Abstimmung. Im weiteren Verlauf des Vortrags gab es einen konstruktiven Austausch, bei dem alle Zuhörer weitere Anmerkungen und Vorschläge zum OZG 2.0 beitragen konnten.
In zwei Gruppenrunden fand dann ein Austausch zur Praxis statt. So gab es beispielsweise Workshops zum „Marktplatz der Nachnutzung von EfA-Services“ von govdigital, einen Bericht zum „interaktiven OZG-Marketingaustausch“ von Hessen, zum Nutzerkonto Bund (BundID), zu MODUL-F von Hamburg sowie zur Registermodernisierung von Nordrhein-Westfalen. Lange Pausen boten Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung der Teilnehmenden.
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