ITZBundEMAS erfolgreich eingeführt

Elf Liegenschaften des ITZBund, darunter der Hauptsitz in Bonn, haben die anspruchsvollen Audits von EMAS bestanden.
(Bildquelle: ITZBund/Peter-Paul Weiler)
Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) hat bei seinem Einsatz für eine nachhaltige Digitalisierung in der Bundesverwaltung nach eigenen Angaben einen Meilenstein erreicht: An elf seiner Liegenschaften hat das ITZBund die Audits nach den hohen Anforderungen des Europäischen Umwelt-Management-Systems EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) erfolgreich absolviert. EMAS gilt als das weltweit anspruchsvollste und umfassendste System für Umwelt-Management und basiert auf der europäischen EMAS-Verordnung (EG, Nr. 1221/2009). Die Validierung erfolgt durch einen externen staatlich geprüften Umweltgutachter. Jetzt ist das ITZBund erstmals in den öffentlichen Verzeichnissen der EMAS-registrierten Organisationen für Deutschland wie auch für die Europäische Union erfasst.
Engagiertes Team-Work
Weitere relevante Liegenschaften an den zwölf Dienstsitzen des ITZBund sollen folgen, der Schwerpunkt liegt hierbei bei den Master-Rechenzentren. „Wir wollen Wegbereiter für eine nachhaltige Digitalisierung in der Bundes-IT sein. EMAS schafft dafür eine wichtige Basis“, erklärt Alfred Kranstedt, Direktor des ITZBund. Das ITZBund will durch EMAS seine Umweltleistungen kontinuierlich verbessern. Im Fokus steht der Bereich Energie, denn der gesamte jährliche Stromverbrauch des IT-Dienstleisters ist mit dem einer deutschen Kleinstadt vergleichbar.
Zur Erfüllung der hohen Anforderungen hat das ITZBund eine Umweltleitlinie verfasst und sich ambitionierte Umweltziele gesetzt. Zudem wurden organisatorische und personelle Grundlagen im Bereich Nachhaltigkeit und Green IT geschaffen. So wurde die interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft EMAS mit Beschäftigten der Bereiche Nachhaltigkeitsmanagement, Beschaffung, Rechenzentrums-, Fuhrpark- und Liegenschaftsmanagement, Arbeitsplatz-IT sowie Software-Entwicklung gebildet.
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