Mecklenburg-VorpommernBeitritt zum Zweckverband eGo-MV

Mit dem Beitritt des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Zweckverband eGo-MV rücken Land und Kommunen näher zusammen.
(Bildquelle: rarrarorro/123rf.com)
Das Land Mecklenburg-Vorpommern wird Mitglied im kommunalen Zweckverband eGo-MV. Damit wollen Land und Kommunen ihre Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung enger und verbindlicher gestalten. Der geplante Beitritt unterstreiche den gemeinsamen Anspruch, die Digitalisierung künftig noch stärker als Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen, teilte das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung mit.
„Mir sind gemeinsame digitale Lösungen wichtig, mit denen wir Standards schaffen, in der Verwaltung schneller werden und einen digitalen Technologiepfad zu mehr Unabhängigkeit beschreiten. Mit dem Beitritt zum kommunalen Zweckverband eGo-MV schaffen wir auf Augenhöhe eine noch engere Verbindung zwischen Landes- und Kommunalverwaltung“, sagte Finanz- und Digitalisierungsminister Heiko Geue.
Gemeinsame Steuerung und Projekte
Von der Mitgliedschaft sollen sowohl das Land als auch die Kommunen profitieren. Das Digitalministerium erwartet, dass sich eine souveräne und sichere IT-Infrastruktur künftig leichter gemeinsam steuern lässt. Auch belastbare und effiziente Verwaltungsprozesse sollen sich besser entwickeln und auf neue Anforderungen flexibler ausrichten lassen.
Zugleich soll der Beitritt die gemeinsame Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben erleichtern, etwa bei der Registermodernisierung. Öffentliche Dienstleistungen könnten dadurch stärker an den Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft ausgerichtet werden, so das Ministerium.
Leistungen künftig auch für Landesbehörden
Der Zweckverband eGo-MV ist seit 2006 zentrale Anlaufstelle für mittlerweile fast alle Kommunalverwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Beitritt können künftig auch die Landesbehörden seine Leistungsangebote direkt nutzen.
„Dass das Land nun seine Beitrittserklärung übergeben hat, ist für uns ein wichtiges Signal: Die Zusammenarbeit wird verbindlicher, Entscheidungswege werden kürzer und wir können Aufgaben, die Land und Kommunen gleichermaßen betreffen, künftig noch besser gemeinsam organisieren“, erklärte Verbandsvorsteher Christian Schulenburg. Für den Verband sei der Beitritt ein konsequenter Schritt, der die kommunale Perspektive stärke und die Digitalisierung im Land stabiler und planbarer mache.
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