HessenAkteure für digitale Resilienz vernetzen

Cybersicherheit wird in Hessen umfassend und vernetzt gedacht.
(Bildquelle: HMdI)
Mit der Einrichtung der Hessischen Cybersicherheitsplattform (HCSP) unter Leitung des Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz setzt das Land Hessen einen weiteren Baustein seiner Cybersicherheitsstrategie um. Abseits bereits bestehender Strukturen soll das Gremium künftig Impulse für neue Projekte und Schwerpunkte im Bereich der Cybersicherheit liefern, etwa zur Stärkung kommunaler IT-Sicherheit, zur Unterstützung kleiner und mittlerer Kommunen oder zur anwendungsnahen Forschung. Die Plattform soll hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Staat, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von Strategien zum Schutz der digitalen Infrastruktur in Hessen. Konkret arbeiten in dem neuen Gremium Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Verwaltung des Landes und der Kommunen sowie aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit. Zusammen werden sie Empfehlungen und Maßnahmen zur Prävention, Erkennung und Bewältigung von Cyberangriffen erarbeiten.
Innenstaatssekretär Martin Rößler betonte in der konstituierenden Sitzung der Hessischen Cybersicherheitsplattform die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit: „Die Bedrohung aus dem Cyberraum wächst stetig, deshalb bündeln wir unsere Cybersicherheitskompetenzen durch die Vernetzung von Staat, Wissenschaft und Wirtschaft dauerhaft. Mit der Hessischen Cybersicherheitsplattform schaffen wir ein Gremium, in dem Informationen zusammengeführt, Defizite benannt und gemeinsam Lösungen für eine noch größere Cyberresilienz in Hessen erarbeitet werden können.“ Cybersicherheit sei ein Gemeinschaftsthema und müsse im besten Fall „gemeinschaftlich angepackt“ werden. Wenn Staat, Wissenschaft und Wirtschaft eng kooperieren, werde Hessen digital noch handlungsfähiger und widerstandsfähiger, so Rößler.
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