Cyber Resilience ActStackable in Expertengruppe berufen

Der Cyber Resilience Act ist die erste europäische Verordnung, die ein Mindestmaß an Cybersicherheit für Hard- und Software-Produkte festlegt.
(Bildquelle: Guillaume Périgois/Unsplash)
Das junge Tech-Unternehmen Stackable aus Wedel ist nun Teil einer ausgewählten Expertengruppe, welche die Europäische Kommission im Rahmen des Cyber Resilience Acts berät. Die Verordnung soll die Cybersicherheit im europäischen Binnenmarkt stärken und wird von 25 Organisationen unterstützt. Neben Stackable – Entwickler und Dienstleister einer Open-Source-Datenplattform – gehören auf kommerzieller Seite vor allem globale Konzerne der Gruppe an, darunter Microsoft, Siemens und Cisco Systems, aber auch die Apache Software und die Eclipse Foundation mit starkem Open-Source-Hintergrund.
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Entwickler, Vertreiber und Importeure von vernetzter Soft- oder Hardware dazu, Sicherheitsstandards über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte hinweg sicherzustellen. Dazu gehören etwa regelmäßige Sicherheitsupdates und Kontrollmechanismen. Die Verordnung trat im Dezember 2024 in Kraft, eine Übergangsfrist läuft bis Dezember 2027. Die Expertengruppe soll die EU-Kommission mit Fachwissen unterstützen und unter anderem bei der Erstellung von Programmen sowie der Umsetzung von Rechtsvorschriften und politischen Initiativen zum Thema Cybersicherheit beraten.
Stackable bietet eine modulare Open-Source-Datenplattform an, die es erlaubt, Anwendungen wie Apache Kafka, Apache Druid, Trino oder Apache Spark zu integrieren und so große Datenmengen effizient zu sammeln und zu analysieren – auch in Echtzeit. „Vor fünf Jahren sind wir mit Stackable gestartet. Heute stehen wir mit unserem Team in einer Reihe mit IT-Giganten. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir als Anbieter einer Open-Source-Lösung nun unsere Expertise im Rahmen des Cyber Resilience Acts einbringen können, gerade weil das Thema Open Source in den Diskussionen vor der Verabschiedung der Verordnung kritisiert wurde“, sagt Lars Francke, Mitgründer und CTO von Stackable.
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