IT-PlanungsratStrategische Umsetzungsvorhaben vorgestellt

[21.10.2025] Strategische Digitalisierungsprojekte aus Bund und Ländern werden ab sofort auf der Website des IT-Planungsrats präsentiert. Die 22 Vorhaben sollen zeigen, wie die föderale Digitalstrategie in Bereichen wie KI, Cloud, Schnittstellen und Netzinfrastrukturen in Zukunft konkret umgesetzt wird.
Outdoor-Gruppenbild des IT-Planungsrates im Sommer 2025

Bei seiner 47. Sitzung stellte der IT-Planungsrat die Weichen für die operative Umsetzung der föderalen Digitalstrategie.

(Bildquelle: Fitko)

Der IT-Planungsrat (IT-PLR) hat Ende Juni 2025 auf seiner 47. Sitzung 27 erste Projektvorhaben zur Umsetzung der föderalen Digitalstrategie beschlossen. Die Projekte wurden aus über 60 Anträgen anhand einheitlicher Kriterien priorisiert. Dazu zählten etwa eine deutschlandweite, flächendeckende Wirkung, der Beitrag zur Strategie sowie die Übereinstimmung mit einem der Zielbilder der Schwerpunktthemen. Nun hat der IT-Planungsrat 22 dieser Projekte auf seiner Website veröffentlicht. Die vorgestellten Projekte bilden den ersten Baustein des strategischen IT-Planungsrats-Portfolios. Sie sollen zeigen, wie die gemeinsame Digitalstrategie konkret mit Leben gefüllt wird, so der IT-Planungsrat.

Abgedeckt wird ein breites Spektrum an Themen: von der Schaffung gemeinsamer technischer Grundlagen über innovative KI-Anwendungen bis hin zum Ausbau einer nachhaltigen digitalen Infrastruktur. So sollen mehrere Vorhaben dazu beitragen, eine gemeinsame Grundlagen für eine interoperable, effiziente und skalierbare föderale IT zu schaffen. Dazu gehören etwa Projekte zur Entwicklung standardisierter Schnittstellen (APIs), einer föderalen Cloudinfrastruktur oder einer zentralen KI-Plattform. Andere Projekte setzen auf praxisnahe Innovationen: KI-gestützte Anwendungsfälle zeigen, welchen Mehrwert moderne Technologien für Bürgerinnen und Bürger sowie die Verwaltung bieten. Überdies sollen sie als Blaupause für weitere digitale Leistungen dienen. Ergänzend investieren Projekte in stabile, sichere und resiliente Netze und Cloudlösungen. Sie bilden das Rückgrat einer souveränen und zukunftsfähigen digitalen Verwaltung.

Unter den vorgestellten Projekten befinden sich etwa eine Machbarkeitsstudie zur KI-Plattform, die eine koordinierte Entwicklung generativer KI-Systeme vorantreibt; die Föderale API-Autorisierungsinfrastruktur zur Standardisierung der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation; die KI-Assistenz zur Dokumentenanalyse im Digitalen Führerscheinantrag und der Föderale Kollaborations-Hub für Netzinfrastrukturen, der die gemeinsame Planung und Nutzung Kritischer Infrastrukturen stärkt.





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