BMDS/Hertie SchoolForschungsprojekt zur Staatsmodernisierung

Bundesminister Karsten Wildberger (m.) übergibt den Förderbescheid für das dreijährige Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung.
(Bildquelle: BMDS)
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) fördert ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung an der Hertie School. Bundesminister Karsten Wildberger übergab dafür den Förderbescheid für die Plattform #Staatsmodernisierung. Das Projekt soll die Umsetzung der Modernisierungsagenda des Bundes sowie der föderalen Modernisierungsagenda wissenschaftlich begleiten und die Wirkung der Maßnahmen unabhängig evaluieren. Die Fördersumme liegt bei rund drei Millionen Euro.
„Ein moderner Staat hat den Mut, sich in die Karten schauen zu lassen“, erklärte Wildberger. Die Plattform Staatsmodernisierung solle transparent machen, was funktioniere und wo nachgebessert werden müsse. Die Bundesregierung wolle messbar zeigen können, „dass sich Dinge zum Besseren verändern“.
Plattform bis Anfang 2027
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Forschung zu Erfolgsfaktoren und guter Praxis in verschiedenen Bereichen der Staatsmodernisierung sowie die systematische Einbindung relevanter Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltungspraxis. Dafür arbeitet die Hertie School mit Forschenden, wissenschaftlichen Institutionen, Thinktanks, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen sowie Ländern und Kommunen zusammen.
Am Centre for Digital Governance der Hertie School sollen Forschungsergebnisse und Kontakte gebündelt werden, damit Akteurinnen und Akteure der Staatsmodernisierung auf das erarbeitete Wissen zugreifen und es in Modernisierungsvorhaben einbeziehen können. Erste Ergebnisse mit Empfehlungen zu den Handlungsfeldern der Modernisierungsagenden sollen binnen eines Jahres vorliegen, der Abschlussbericht ist für Sommer 2029 geplant.
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