Digitale SouveränitätDatenbankstudie zeigt Abhängigkeiten
Im Herbst 2020 hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) das Beratungsunternehmen Deloitte Deutschland damit beauftragt, bestehende Abhängigkeiten der Bundesverwaltung im Bereich der Datenbank-Management-Systeme (DBMS) zu analysieren und zu prüfen, wie diese Abhängigkeiten reduziert werden können. Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor. Gemäß der Untersuchung nehmen proprietäre DBMS eine dominierende Stellung in der Bundesverwaltung ein. Die beiden Anbieter Oracle und Microsoft dominieren den Markt mit einem Anteil an den insgesamt eingesetzten Datenbanken von fast 80 Prozent. Der Anteil der auf Open Source basierenden DBMS ist dagegen und im Vergleich zum privaten Sektor gering. Aus der starken Verbreitung der proprietären DBMS und aus weiteren Faktoren resultieren starke Abhängigkeiten in der Bundesverwaltung, so die Studie. Das BMI nimmt laut eigenen Angaben gegenwärtig eine Bewertung der Ergebnisse und Empfehlungen vor, um entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Als Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2019 wurden bereits verschiedene Maßnahmen gestartet. Dazu zähle eine Strategie zur Stärkung der digitalen Souveränität für die IT der öffentlichen Verwaltung und eine übergreifende Open-Source-Plattform für Bund, Länder und Kommunen, die noch pilotiert werde. Die digitale Souveränität ist auch ein strategisches Ziel im Neun-Punkte-Plan von Bundes-CIO Markus Richter (wir berichteten).
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[08.10.2026] Ein Jahr nach dem Beschluss ihrer Modernisierungsagenda zieht die Bundesregierung Bilanz. Sie meldet Fortschritte bei digitalen Verfahren und mehr als zehn Milliarden Euro weniger jährlichen Erfüllungsaufwand. Fünf von 23 zentralen Projekten sind abgeschlossen. mehr...
EUDI-Wallet: Anhörung im Bundestag
[08.10.2026] Die geplante EUDI-Wallet stößt bei Sachverständigen grundsätzlich auf Zustimmung, zugleich sehen sie Nachbesserungsbedarf beim Digitale Identitätengesetz. Vor allem die Einbindung der Kommunen, die Verarbeitung digitaler Nachweise sowie Datenschutz und Sicherheit gelten noch als offene Punkte. mehr...
Hessen: Positive Halbzeitbilanz
[05.10.2026] Hessen zieht eine positive Halbzeitbilanz seines Pilotprojekts mit dem Bundesdigitalministerium zur flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsleistungen. Bei der An- und Ummeldung sind bereits mehr als 90 Prozent der Kommunen angeschlossen. mehr...
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Bayern/Hessen: Digital-Roundtable geplant
[01.10.2026] Bayern und Hessen wollen die Zusammenarbeit der Länder bei Innovation und Wachstum stärken. Für die Veranstaltung Bits & Pretzels 2027 ist ein Roundtable der Digitalministerinnen und Digitalminister geplant. mehr...
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[28.09.2026] Der Deutsche Städtetag hält die geplante Zentralisierung der Kfz-Zulassung beim Bund für unzureichend. Der Bund wolle vor allem bereits digitalisierte Standardverfahren übernehmen, während aufwendige Fälle bei den Kommunen blieben. Eine spürbare Entlastung sei so kaum zu erwarten. mehr...
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IT-Planungsrat: Weichen für Deutschland-Stack gestellt
[21.09.2026] Bund und Länder haben zentrale Zuständigkeiten für den Deutschland-Stack festgelegt. Der Bund übernimmt mit Unterstützung der FITKO die Verantwortung für fünf Basiskomponenten der föderalen Digitalinfrastruktur. mehr...
Hessen: Land fördert Low Code für Kommunen
[17.09.2026] Der Main-Kinzig-Kreis will die Open-Source-Plattform Limbas für den Einsatz in Kommunalverwaltungen weiterentwickeln. Das Land Hessen unterstützt das Projekt OSLOCO-Hessen mit rund 1,3 Millionen Euro. Verwaltungen sollen damit eigene Anwendungen ohne spezielle Programmierkenntnisse erstellen können. mehr...










