ATHENE/DFKIGemeinsam forschen für Cybersicherheit und KI

[07.04.2025] Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in der Forschung zur Cybersicherheit von und durch Methoden der Künstlichen Intelligenz.
Michael Waidner, CEO von ATHENE; Antonio Krüger, CEO des DFKI und Mira Mezini, Direktoriumsmitglied von ATHENE nebeneinander an einem Tisch.

Michael Waidner, CEO von ATHENE; Antonio Krüger, CEO des DFKI und Mira Mezini, Direktoriumsmitglied von ATHENE mit dem Dokument zur Kooperationsvereinbarung.

(Bildquelle: ATHENE/DFKI)

Künstliche Intelligenz, insbesondere die Entwicklung von Large Language Models (LLMs), führte in den vergangenen Jahren zu einer technischen Revolution in der IT und Digitalisierung. Intelligente LLM-basierte Assistenzsysteme können inzwischen komplexe Aufgaben übernehmen – auch im Bereich der Cybersicherheit. Dort unterstützen LLM-basierte Systeme beim Finden von Schwachstellen, der Analyse von Cybersicherheitsvorfällen, der Planung von Gegenmaßnahmen und in der Weiterbildung. Allerdings profitieren auch Angreifer von KI. Die Absicherung von KI-Methoden, die Abwehr von KI-basierten Angriffen und die Nutzung von KI zur Verbesserung der Cybersicherheit gehören daher zu den wichtigsten Herausforderungen in der Digitalisierung und zu den drängendsten Forschungsgebieten der Informatik.

Internationale Forschungsführerschaft

Um diese Herausforderungen von beiden Seiten – KI und Cybersicherheit – mit höchster Kompetenz angehen zu können, haben die beiden großen nationalen Forschungszentren aus den Bereichen Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit, ATHENE, und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) werden künftig gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Schnittmenge von Cybersicherheit und KI angehen und Vorschläge für die Cybersicherheits- und KI-Strategien Deutschlands entwickeln. Geplant sind auch gemeinsame Veranstaltungen und andere Formate der Wissenschaftskommunikation. „Die Zusammenarbeit von ATHENE und DFKI bedeutet für Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Souveränität und internationaler Forschungsführerschaft in KI und Cybersicherheit. Ich verspreche mir von der Zusammenarbeit mit dem DFKI ganz erhebliche Fortschritte in der Cybersicherheit für und durch KI und signifikante Beiträge für den Wissenschafts- und Industriestandort Deutschland“, sagt ATHENE-CEO Michael Waidner.





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