KrisenfallKoordination ist das A und O

Im Katastropenfall kann die schnelle Kommunikation Leben retten.
(Bildquelle: Adobe Stock)
Bei Naturkatastrophen, Großschadensereignissen und anderen Krisen ist eine schnelle und effektive Kommunikation zwischen den Einsatzkräften von entscheidender Bedeutung. Ultramobile Kommunikationslösungen spielen dabei eine zentrale Rolle, um professionelle und freiwillige Helfer optimal zu vernetzen und die Koordination der Rettungsmaßnahmen zu verbessern. Die Herausforderungen sind vielfältig:
Sichere Kommunikation: Einsatzrelevante Informationen müssen durch hochsichere Technologien geschützt werden. Container-Technologien schaffen abgeschottete Bereiche auf Smart Devices, die sensible Daten vor unerwünschtem Zugriff schützen. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist unerlässlich, um das Abhören von Informationen zu verhindern. Es sollten nur Lösungen eingesetzt werden, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassen sind.
Durchgängige Vernetzung der Einsatzkräfte: Im Ernstfall muss die Kommunikation über verschiedene Organisationen und Einheiten hinweg reibungslos funktionieren. Plattform-agnostische und standardisierte Kommunikationslösungen sind dabei unerlässlich, um einen reibungslosen Informationsaustausch zu gewährleisten und technologische Silos zu vermeiden.
Benutzerfreundlichkeit: Kommunikationslösungen müssen intuitiv bedienbar sein, damit alle Einsatzkräfte – unabhängig von ihrer Erfahrung mit der Technologie – effektiv zusammenarbeiten können. Ansätze wie BYOD und COPE ermöglichen es den Einsatzkräften, ihre privaten Smartphones im Einsatz zu nutzen, wobei sensible und private Daten klar getrennt sind.
Vereinfachte Implementierung: Die Integration der Kommunikationstechnologie in bestehende Systeme von Behörden und Organisationen muss einfach und schnell erfolgen können. Standardisierte und plattformunabhängige Technologien sind hierfür besonders geeignet.
Für einen schnell agierenden Zivil- und Katastrophenschutz ist die Koordination der Einsatzkräfte entscheidend. Dabei muss sichergestellt sein, dass allen Beteiligten die bestmögliche und sicherste Technologie zur Verfügung steht. Behörden und Organisationen benötigen daher eine sichere, hochmobile und einfach zu bedienende Kommunikationslösung. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist entscheidend für eine effektive Hilfeleistung in Notsituationen. Ultramobile Kommunikationslösungen bieten die Flexibilität und Sicherheit, die in Notsituationen benötigt werden, um Leben zu retten und Schäden zu minimieren.
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[03.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Katastrophenhilfe: Das 5G-Netz kommt per Drohne
[24.07.2026] In der Nothilfe ist ein leistungsstarkes Kommunikationsnetz essenziell: Es ermöglicht gezielte Rettung durch ein detailliertes Lagebild und sorgt für die Sicherheit der Einsatzkräfte. Ein Forschungsbündnis hat nun eine 5G-Breitbandlösung entwickelt, die auf eine Drohne passt – und damit nahezu überall eingesetzt werden kann. mehr...
Hessen/Bayern: Kooperation bei VR-gestützter Tatortarbeit
[20.07.2026] Bayern und Hessen wollen das in Bayern entwickelte Holodeck künftig gemeinsam weiterentwickeln. Die VR-Technik bildet Tatorte dreidimensional nach und soll Ermittlungen, Rekonstruktionen und Dokumentationen unterstützen. Auch KI-Assistenzen sind vorgesehen. mehr...
Berlin: Komplexe Lagen schnell erfassen
[13.07.2026] Berlin steht als Hauptstadt und Austragungsort zahlreicher Großveranstaltungen vor hohen Sicherheitsanforderungen. Die Stadt und das DLR haben nun eine Kooperation vereinbart: In Zukunft sollen innovative Technologien gemeinsam mit den Berliner BOS praxisnah entwickelt und eingesetzt werden. mehr...
Sachsen-Anhalt: Neue Plattform für Polizeieinsätze
[23.06.2026] In Sachsen-Anhalt führt die Landespolizei die Leitstellensoftware eOCS landesweit ein. Das browserbasierte System verknüpft Einsatzinformationen von Notruf bis Dokumentation und bindet Einsatzkräfte über eine mobile Anwendung direkter ein. mehr...
Fraunhofer IGD: Digitale Technologien für Sicherheitsbehörden
[26.05.2026] Begrenzte personelle Ressourcen und komplexere Einsatzlagen erfordern neue Ansätze in der Inneren Sicherheit. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigt, wie digitale Technologien Ermittlungen effizienter gestalten und Einsatzkräfte gezielt unterstützen können. mehr...
Materna: Sicherheitspolitik als digitale Aufgabe
[20.05.2026] Das Unternehmen Materna baut seine Präsenz nahe zentraler Auftraggeber aus Bundeswehr und Verwaltung aus und eröffnet einen neuen Standort für Defence und digitale Souveränität in Koblenz. Dort sollen künftig Lösungen für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen entwickelt werden. mehr...
Bremen: Beweismittelnetz stärkt die Ermittlungsarbeit
[09.04.2026] Die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven treten einem gemeinsamen Netz für digitale Beweismittel bei. Der Senat hat dafür rund 2,6 Millionen Euro aus dem Bundesinfrastrukturprogramm freigegeben. mehr...
Thüringen: Online-Wache bewährt sich
[17.03.2026] In Thüringen hat sich die Online-Wache – eine im Zuge der OZG-Umsetzung entwickelte Einer-für-Alle-Leistung – zu einem oft genutzten Service entwickelt. Im vergangenen Jahr wurden darüber über 20.000 Anzeigen erstattet. Eine Weiterentwicklung ist geplant. mehr...
Sachsen-Anhalt: Neue Einsatz-App für die Polizei
[26.01.2026] Die Landespolizei Sachsen-Anhalt setzt bei der Einsatzkommunikation künftig landesweit auf die App resQnect. Die mobile Anwendung vernetzt Einsatzkräfte mit Lage- und Führungszentren und wird nach einer Pilotphase nun im Streifendienst eingesetzt. mehr...
Bundeswehr: Megaprojekt D-LBO startet
[28.11.2025] Das Gefechtsfeld des 21. Jahrhunderts erfordert vernetzte Kommunikation, präzise Daten und schnelle Entscheidungen. Das Megaprojekt Digitalisierung Landbasierte Operationen (D-LBO) ist daher eines der großen Zukunftsvorhaben der Bundeswehr. mehr...
Bayern: Bericht zur Cybersicherheit 2025
[17.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politisch motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...
Hamburg: Videoüberwachung mit smarter KI
[11.11.2025] Hamburg führt die Erprobung KI-gestützter Videobeobachtung fort: Nach dem erfolgreichen Test am Hansaplatz soll die Technologie nun auch am Hauptbahnhof Gefahrensituationen früh erkennen und so ein schnelleres Eingreifen der Polizei ermöglichen. mehr...
Brandenburg: Internetwache mit neuen Funktionen
[10.10.2025] Die brandenburgische Internetwache ist jetzt mit dem bundesweiten Strafanzeigenportal P20-Onlinewache verbunden. Das Land verspricht sich davon Zeitersparnis für Nutzende und Polizei. mehr...
Baden-Württemberg: Feuerwehr funkt per Satellit
[21.08.2025] Einsatzkräfte der Feuerwehren müssen jederzeit – auch in Krisensituationen – zuverlässig kommunizieren. Baden-Württemberg will nun ein satellitengestütztes Funksystem aufbauen. Dieses kann den bestehenden Digitalfunk entlasten und auch auswärtige Kräfte leichter einbinden. mehr...













