Rheinland-PfalzNeuer Vorsitz der Digitalministerkonferenz

Mit einer symbolischen Staffelübergabe übernahm das Land Rheinland-Pfalz den Vorsitz der Digitalministerkonferenz.
v.l.: Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Brandenburg; Martina Klement, CDO des Landes Berlin und Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung; Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz.
(Bildquelle: Photothek)
Mit einer symbolischen Staffelübergabe übernahm das Land Rheinland-Pfalz den Vorsitz der Digitalministerkonferenz.
v.l.: Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Brandenburg; Martina Klement, CDO des Landes Berlin und Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung; Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz.
(Bildquelle: Photothek)
Zum 1. Januar 2025 hat das Land Rheinland-Pfalz turnusmäßig den Vorsitz der Digitalministerkonferenz (DMK) von Berlin und Brandenburg übernommen. Vertreten wird das Land dabei durch die Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Dörte Schall. Das insgesamt dritte Zusammentreffen der Digitalverantwortlichen der Länder soll vom 12. bis 13. Mai 2025 in Rheinland-Pfalz stattfinden, so Schalls Ministerium.
„Für die Digitalisierung in Deutschland wird 2025 ein Schlüsseljahr. Aufgabe der Digitalministerkonferenz wird es sein, die Erwartungen der Länder an die neue Bundesregierung für die Gestaltung der digitalen Transformation zu formulieren. Als Querschnittskonferenz ist die Digitalministerkonferenz hervorragend positioniert, zentrale Impulse zur Gestaltung der vielfältigen Veränderungsprozesse zu setzen, die mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche einhergehen, und diese zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben. Die Frage, wie Digitalisierung im föderalen Zusammenspiel zu organisieren, zu finanzieren und umzusetzen ist, wird auch die Digitalministerkonferenz intensiv beschäftigen. Dabei wird Rheinland-Pfalz insbesondere die kommunale Perspektive in die digitalpolitischen Debatten einbringen“, kündigte Schall an. Weitere Schwerpunkte werde Rheinland-Pfalz auf die Stärkung der digitalen Souveränität, die Zukunft der Gigabitförderung, den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung und die Förderung der digitalen Teilhabe legen.
Digitalisierung als Querschnittsaufgabe
Die Digitalministerkonferenz setzt sich aus den für Digitalpolitik zuständigen Vertreterinnen und Vertretern der Länder zusammen. Ihre konstituierende Sitzung fand im April 2024 unter dem gemeinsamen Vorsitz der Länder Berlin und Brandenburg in Potsdam statt. Als Forum für die digitalpolitische Zusammenarbeit der Länder soll die Digitalministerkonferenz dem Austausch und der gemeinsamen Willensbildung dienen. Ihr Selbstverständnis ist dabei das eines bedeutenden Gremiums zur Koordination digitalpolitischer Anliegen der Länder untereinander sowie zur Kommunikation ihrer Positionen gegenüber dem Bund und der Europäischen Union. Die Konferenz behandelt zentrale digitalpolitische Themen und bearbeitet Querschnittsfragen an den Schnittstellen zu anderen Fachministerkonferenzen. So will sie bestehende Gremien zur Digitalisierung von Bund und Ländern – insbesondere den IT-Planungsrat – ergänzen.
Hessen: Land und Kommunen gestalten Zukunft
[19.02.2026] In Hessen haben das Land und die Kommunalen Spitzenverbände den Zukunftspakt vereinbart, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Dies soll durch den Abbau bürokratischer Lasten, eine faire Finanzierung und engere Zusammenarbeit der Ebenen bei der Digitalisierung erreicht werden. mehr...
OSBA: Microsoft-Lizenzen haben hohen Preis
[18.02.2026] Die Lizenzkosten der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte steigen seit Jahren, inzwischen liegen sie bei rund einer halben Milliarde Euro. Diese Mittel fehlen für die Modernisierung des Staates, beklagt die OSBA. Stärkere Investitionen in Open Source hingegen unterstützen wichtige digitalpolitische Ziele. mehr...
Baden-Württemberg: Online-Parteiencheck zur Landtagswahl
[16.02.2026] Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg gehen zwei interaktive Entscheidungshilfen online. Der Bitkomat klopft die wichtigsten Themen der baden-württembergischen Digitalpolitik ab und bietet den Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe, der Wahl-O-Mat widmet sich verschiedenen Politikfeldern. mehr...
Thüringen: Ein Jahr Bürokratiemelder
[13.02.2026] Zwölf Monate nach dem Start des Thüringer Bürokratiemelders zieht die Landesregierung eine positive Bilanz. Seit Februar 2025 sind über 500 Hinweise eingegangen. Manche Meldungen haben bereits konkrete Reformen angestoßen – etwa in den Bereichen BAföG, Baurecht und Once Only. mehr...
Bayern: Vorfahrt für das Digitale
[09.02.2026] Bayerns Digitalminister Fabian Mehring will das Prinzip Digital Only für Verwaltungsleistungen und den Abbau analoger Doppelstrukturen voranbringen. Seinem sogenannten Weckruf haben sich bereits verschiedene Institutionen, Verbände, Unternehmen und Wissenschaftsvertreter angeschlossen. mehr...
Hessen: Digitalisierungshaushalt 2026 steht
[06.02.2026] Mit rund 380 Millionen Euro plant Hessen für 2026 umfangreiche Investitionen in die Digitalisierung. Schwerpunkte liegen auf digitaler Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung sowie dem Ausbau von Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing. mehr...
dbb-Diskussion: Staatsmodernisierung im Fokus
[06.02.2026] Bei der dbb-Jahrestagung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden über die bundesweite und die föderale Modernisierungsagenda. Die Debatte ist nun als Video verfügbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Konsequent digital
[28.01.2026] Von Anlagengenehmigung bis zum Wohngeld: Schleswig-Holstein setzt den Roll-out von Onlinediensten und die Digitalisierung der Verwaltung weiter konsequent um. Ein landeseigenes Digitalisierungs-Dashboard soll die Fortschritte künftig visualisieren. mehr...
OZG-Leistungen: Schub für die digitale Verwaltung
[23.01.2026] Der Bund sowie Bayern und Hessen als Pilotländer erproben einen neuen Weg, um digitale Verwaltungsdienste überall anbieten zu können. Dabei finanziert der Bund Roll-in-Teams für die Kommunen, während sich die Länder verpflichten, bis Ende 2026 fünf Online-Dienste landesweit einzuführen. Das Verfahren soll auf andere Länder übertragen werden. mehr...
Bayern: Umstrittene Microsoft-Cloud
[15.01.2026] Die geplante Einführung von Microsoft-Cloud-Diensten in Bayerns Verwaltung sorgt bereits seit Monaten für Diskussionen. Das Finanzressort erwartet durch die Einführung Kostenvorteile und eine Konsoldierung der Verwaltungs-IT, der Digitalminister fordert eine Neubewertung im Zeichen digitaler Souveränität. mehr...
Digitalministerkonferenz: Hamburg ist 2026 Vorsitzland
[15.01.2026] Als zentrales politisches Gremium von Bund und Ländern bündelt die Digitalministerkonferenz die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation und stimmt länderübergreifende Strategien ab. 2026 führt Hamburg den Vorsitz, vertreten durch Staatsrat Jan Pörksen. mehr...
Bitkom: Digitalministerium macht Tempo
[13.01.2026] Der Bitkom bescheinigt der Bundesregierung ein hohes Umsetzungstempo in der Digitalpolitik. Jedes zwanzigste Projekt ist abgeschlossen, 45 Prozent sind in Umsetzung. Für viele zentrale Projekte wird das Jahr 2026 als entscheidend bewertet. mehr...
IT-Planungsrat: Vorsitzjahr 2026 unter Bundesführung
[12.01.2026] Zum Jahresbeginn hat der Bund den Vorsitz im IT-Planungsrat übernommen. Zentrale Themen sind der Deutschland-Stack und die Registermodernisierung, auch die FITKO als Umsetzungsorganisation des IT-Planungsrates soll ein schärferes Profil erhalten. mehr...
Saarland: Dritte Auflage des E-Government-Pakts
[09.01.2026] Das Saarland und die Kommunen haben die dritte Auflage ihres E-Government-Pakts unterzeichnet. Das Land wird demnach die Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und beim Ausbau digitaler Angebote unterstützen. Ein gemeinsames IT-Steuerungsgremium wird die vereinbarten Maßnahmen begleiten. mehr...
Thüringen: Neue Digitalstrategie beschlossen
[19.12.2025] Das Thüringer Kabinett hat eine neue Digitalstrategie beschlossen, welche die Verwaltungsdigitalisierung bündeln und beschleunigen soll. Kernpunkte sind eine zentrale Steuerung, einheitliche IT-Standards und ab 2026 eine App, über die Behördenleistungen per Smartphone zugänglich werden sollen. mehr...














