NiedersachsenNeuer Landes-CIO

Dr. Alexander Georgiadis, hier bei einer Veranstaltung der Digitalagentur Niedersachsen im Juni 2025, folgt als Landes-CIO auf Horst Baier.
(Bildquelle: Niedersachsen.next)
Im September 2025 hat das Land Niedersachsen begonnen, Kompetenzen im Bereich Digitalisierung im Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) zu bündeln (wir berichteten). Damit soll der herausragenden Bedeutung der Digitalisierung für einen modernen und zukunftsfähigen Staat Rechnung getragen werden, so das Innenministerium. Es wurde die Funktion einer Digitalisierungsstaatssekretärin eingerichtet, die seitdem von Staatssekretärin Anke Pörksen ausgeübt wird. In diesem Zuge wurde im MI außerdem die neue Abteilung 4 „Digitalisierung, IT-Gesamtsteuerung, -Sicherheit und -Infrastruktur“ gebildet. Diese nimmt ressortübergreifend eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur, der Implementierung moderner Technologien sowie der Weiterentwicklung der IT-gestützten Infrastruktur in der niedersächsischen Landesverwaltung ein. Erstmals soll auch ein IT-Einzelplan aufgestellt werden, in den zudem das Sondervermögen Digitalisierung einbezogen wird.
Wechsel an der Abteilungsspitze
Jetzt gab es einen Wechsel an der Spitze der Digitalisierungsabteilung: Der bisherige IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Horst Baier, ist mit Ablauf des Jahres 2025 in den Ruhestand getreten. Auf ihn folgt Alexander Georgiadis als Leiter der Abteilung 4. Mit diesem Dienstposten ist die Wahrnehmung der Aufgaben als Landes-CIO verbunden. „Die Digitalisierung bleibt eine wesentliche Querschnittsaufgabe der gesamten Landesregierung. Mit Dr. Alexander Georgiadis setzen wir auf eine äußerst kompetente Führungskraft, die eine hohe fachliche Expertise mit strategischem Weitblick verbindet“, betont Innenministerin Daniela Behrens.
Experte für Transformations- und Projektmanagement
Der promovierte Wirtschaftsingenieur Alexander Georgiadis ist seit 15 Jahren beim Land Niedersachsen tätig, seit 2017 hat er im Wirtschaftsministerium in unterschiedlichen Positionen im Bereich der Digitalisierung strategische und operative Verantwortung übernommen. Zuletzt verantwortete er dort als Leiter das Referat „Digitalisierung, Digitale Gesellschaft“ in der Stabsstelle „Transformation der Wirtschaft“. Im Mai 2025 wechselte er in selbiger Verantwortung in die Staatskanzlei, im September – im Rahmen der Bündelung der Digitalisierungsaufgaben – ins Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Hier hat er die Leitung des Referats 42 „Innovative Technologien zur Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung“ inne.
Bundesratsinitiative: Entlastungspaket für die Sozialverwaltung
[06.03.2026] Die Sozialverwaltungen stehen vor wachsenden Anforderungen – bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen. Um Verfahren zu vereinfachen und Abläufe stärker zu digitalisieren, bringt Hamburg gemeinsam mit weiteren Ländern ein Entlastungspaket mit 24 Maßnahmen in den Bundesrat ein. mehr...
Sachsen: Zweites Bürokratieentlastungspaket beschlossen
[05.03.2026] Die sächsische Staatsregierung hat ein zweites Bürokratieentlastungspaket beschlossen. Mit mehr als 30 konkreten Maßnahmen sollen Berichtspflichten reduziert und Planungs- sowie Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Zugleich sollen die Bedingungen für Investitionen verbessert werden. mehr...
NExT/DigitalService: Nachhaltige Verwaltungsmodernisierung
[04.03.2026] Eine gemeinsame Veröffentlichung von NExT und dem DigitalService des Bundes zeigt Wege zu einer wirksamen Verwaltungsdigitalisierung. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Effekte und eine echte Digitalrendite entstehen vor allem durch die gezielte Modernisierung der Verwaltungsstrukturen. mehr...
Thüringen: Digitalkabinett beschließt KI-Strategie
[27.02.2026] Das Thüringer Digitalkabinett hat die KI-Strategie für die Landesverwaltung beschlossen, mit der Prozesse und Antragsverfahren für die Bürger beschleunigt werden sollen. Weitere Beschlüsse betreffen eine engere Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die ThüringenApp. mehr...
Hessen: Land und Kommunen gestalten Zukunft
[19.02.2026] In Hessen haben das Land und die Kommunalen Spitzenverbände den Zukunftspakt vereinbart, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Dies soll durch den Abbau bürokratischer Lasten, eine faire Finanzierung und engere Zusammenarbeit der Ebenen bei der Digitalisierung erreicht werden. mehr...
OSBA: Microsoft-Lizenzen haben hohen Preis
[18.02.2026] Die Lizenzkosten der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte steigen seit Jahren, inzwischen liegen sie bei rund einer halben Milliarde Euro. Diese Mittel fehlen für die Modernisierung des Staates, beklagt die OSBA. Stärkere Investitionen in Open Source hingegen unterstützen wichtige digitalpolitische Ziele. mehr...
Baden-Württemberg: Online-Parteiencheck zur Landtagswahl
[16.02.2026] Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg gehen zwei interaktive Entscheidungshilfen online. Der Bitkomat klopft die wichtigsten Themen der baden-württembergischen Digitalpolitik ab und bietet den Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe, der Wahl-O-Mat widmet sich verschiedenen Politikfeldern. mehr...
Thüringen: Ein Jahr Bürokratiemelder
[13.02.2026] Zwölf Monate nach dem Start des Thüringer Bürokratiemelders zieht die Landesregierung eine positive Bilanz. Seit Februar 2025 sind über 500 Hinweise eingegangen. Manche Meldungen haben bereits konkrete Reformen angestoßen – etwa in den Bereichen BAföG, Baurecht und Once Only. mehr...
Bayern: Vorfahrt für das Digitale
[09.02.2026] Bayerns Digitalminister Fabian Mehring will das Prinzip Digital Only für Verwaltungsleistungen und den Abbau analoger Doppelstrukturen voranbringen. Seinem sogenannten Weckruf haben sich bereits verschiedene Institutionen, Verbände, Unternehmen und Wissenschaftsvertreter angeschlossen. mehr...
Hessen: Digitalisierungshaushalt 2026 steht
[06.02.2026] Mit rund 380 Millionen Euro plant Hessen für 2026 umfangreiche Investitionen in die Digitalisierung. Schwerpunkte liegen auf digitaler Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung sowie dem Ausbau von Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing. mehr...
dbb-Diskussion: Staatsmodernisierung im Fokus
[06.02.2026] Bei der dbb-Jahrestagung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden über die bundesweite und die föderale Modernisierungsagenda. Die Debatte ist nun als Video verfügbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Konsequent digital
[28.01.2026] Von Anlagengenehmigung bis zum Wohngeld: Schleswig-Holstein setzt den Roll-out von Onlinediensten und die Digitalisierung der Verwaltung weiter konsequent um. Ein landeseigenes Digitalisierungs-Dashboard soll die Fortschritte künftig visualisieren. mehr...
OZG-Leistungen: Schub für die digitale Verwaltung
[23.01.2026] Der Bund sowie Bayern und Hessen als Pilotländer erproben einen neuen Weg, um digitale Verwaltungsdienste überall anbieten zu können. Dabei finanziert der Bund Roll-in-Teams für die Kommunen, während sich die Länder verpflichten, bis Ende 2026 fünf Online-Dienste landesweit einzuführen. Das Verfahren soll auf andere Länder übertragen werden. mehr...
Bayern: Umstrittene Microsoft-Cloud
[15.01.2026] Die geplante Einführung von Microsoft-Cloud-Diensten in Bayerns Verwaltung sorgt bereits seit Monaten für Diskussionen. Das Finanzressort erwartet durch die Einführung Kostenvorteile und eine Konsoldierung der Verwaltungs-IT, der Digitalminister fordert eine Neubewertung im Zeichen digitaler Souveränität. mehr...













