BMISachstand zum Digitalprogramm

Nancy Faeser und Markus Richter im April 2022 bei der Vorstellung des Digitalprogramms BMI. Besonderes Augenmerk liegt darin auf der weiteren Digitalisierung der Verwaltung.
(Bildquelle: Henning Schacht)
Unter dem Titel „ Digitales Deutschland – Souverän. Sicher. Bürgerzentriert.“ hatte das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) im Jahr 2022 seine Digitalpolitische Ziele und Maßnahmen bis 2025 vorgestellt. Das Digitalprogramm fasst wesentliche Projekte aus den Bereichen Digitalisierung von Staat und Verwaltung sowie der Cybersicherheitsarchitektur Deutschlands zusammen. Nun hat der CIO Bund und Staatssekretär im BMI, Markus Richter, einen Sachstand zum Digitalprogramm veröffentlicht. Nach den fünf Themenclustern des Digitalprogramms sind darin projektgenau die Ziele, der Fortschritt und Status beschrieben. Damit, so das BMI in einer Kurzmeldung, werde erstmals eine zentrale und transparente Übersicht über den Projektfortschritt der Einzelprojekte geschaffen. Die einzelnen Projekte sind in folgende Themencluster aufgeteilt:
- Staatliche Leistungen für Menschen und Unternehmen digitalisieren
- Staat modernisieren
- Cybersicherheitsarchitektur modernisieren und harmonisieren
- Daten rechtssicher erschließen und nutzen
- Digitale Souveränität festigen und interoperable Infrastruktur schaffen
„Gut, dass wir Fortschritte ebenso wie Hemmnisse regelmäßig sichtbar machen. Mit der Veröffentlichung des Sachstandsberichts zum Digitalprogramm BMI schaffen wir weiter Transparenz und zeigen, wo wir gut vorangekommen sind, bei welchen Projekten noch weitere Handlungsbedarfe gegeben sind und welche Maßnahmen wir angesichts der zahlreichen Herausforderungen umpriorisieren müssen“, sagt der Bundes-CIO Markus Richter.
Die Bilanz des BMI zu den Umsetzungsfortschritten liest sich erst einmal positiv: Das Bundesprogramm zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sei weitestgehend abgeschlossen, die monatlichen Nutzungen des Bundesportals und der BundID überschritten jeweils die Millionenschwelle und alle Fokusleistungen des OZG befänden sich im Roll-out, so das Ministerium in seiner Meldung. Auch die Maßnahmen zur Staatsmodernisierung seien bereits fruchtbar: Der Digitalcheck des Bundes wird demnach von 80 Prozent der Gesetzesvorhaben bereits angewandt. Die Digitalakademie der Bundesakademie begleitet die Behörden bei der digitalen Transformation der Verwaltung. Mit dem GovTech Campus existiere zudem eine effektive Zusammenarbeitsplattform für verschiedenste Infrastrukturprojekte zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Das Digitalprogramm beinhaltet Gesetzesvorhaben wie zum Beispiel das OZG-Änderungsgesetz und das NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsgesetz, Großprojekte wie die OZG-Umsetzung in Bund und Ländern und die Dienstekonsolidierung, ebenso wie Transformationsprojekte wie die Digitalakademie und der Digitalcheck, Maßnahmen zur Verbesserung von Bereitstellung und Nutzung von Daten sowie zur Steigerung digitaler Souveränität.
• Digitalprogramm BMI „Digitales Deutschland - Souverän. Sicher. Bürgerzentriert.“
Bayern: Umstrittene Microsoft-Cloud
[15.01.2026] Die geplante Einführung von Microsoft-Cloud-Diensten in Bayerns Verwaltung sorgt bereits seit Monaten für Diskussionen. Das Finanzressort erwartet durch die Einführung Kostenvorteile und eine Konsoldierung der Verwaltungs-IT, der Digitalminister fordert eine Neubewertung im Zeichen digitaler Souveränität. mehr...
Digitalministerkonferenz: Hamburg ist 2026 Vorsitzland
[15.01.2026] Als zentrales politisches Gremium von Bund und Ländern bündelt die Digitalministerkonferenz die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation und stimmt länderübergreifende Strategien ab. 2026 führt Hamburg den Vorsitz, vertreten durch Staatsrat Jan Pörksen. mehr...
Bitkom: Digitalministerium macht Tempo
[13.01.2026] Der Bitkom bescheinigt der Bundesregierung ein hohes Umsetzungstempo in der Digitalpolitik. Jedes zwanzigste Projekt ist abgeschlossen, 45 Prozent sind in Umsetzung. Für viele zentrale Projekte wird das Jahr 2026 als entscheidend bewertet. mehr...
IT-Planungsrat: Vorsitzjahr 2026 unter Bundesführung
[12.01.2026] Zum Jahresbeginn hat der Bund den Vorsitz im IT-Planungsrat übernommen. Zentrale Themen sind der Deutschland-Stack und die Registermodernisierung, auch die FITKO als Umsetzungsorganisation des IT-Planungsrates soll ein schärferes Profil erhalten. mehr...
Saarland: Dritte Auflage des E-Government-Pakts
[09.01.2026] Das Saarland und die Kommunen haben die dritte Auflage ihres E-Government-Pakts unterzeichnet. Das Land wird demnach die Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und beim Ausbau digitaler Angebote unterstützen. Ein gemeinsames IT-Steuerungsgremium wird die vereinbarten Maßnahmen begleiten. mehr...
Thüringen: Neue Digitalstrategie beschlossen
[19.12.2025] Das Thüringer Kabinett hat eine neue Digitalstrategie beschlossen, welche die Verwaltungsdigitalisierung bündeln und beschleunigen soll. Kernpunkte sind eine zentrale Steuerung, einheitliche IT-Standards und ab 2026 eine App, über die Behördenleistungen per Smartphone zugänglich werden sollen. mehr...
IT-Planungsrat: 2025 war ein Jahr der Meilensteine
[19.12.2025] Mecklenburg-Vorpommern hatte in diesem Jahr den Vorsitz im IT-Planungsrat inne und nun eine positive Bilanz gezogen. 2025 sei ein Meilenstein-Jahr auf dem Weg zur digitalen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Unternehmen gewesen. mehr...
Rheinland-Pfalz: Digitalprogramm 2026/2027 beschlossen
[18.12.2025] Das Landeskabinett Rheinland-Pfalz hat die Fortschreibung der Digitalstrategie von 2023 beschlossen. Deren Inhalte wurde in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet. mehr...
NKR: Modernisierungsagenda bleibt zu vorsichtig
[10.12.2025] Die föderale Modernisierungsagenda ist beschlossen. Der NKR sieht darin wichtige Impulse für leistungsfähigere Verwaltungen, kritisiert jedoch vertagte Reformhebel und fordert eine konsequente Umsetzung mit starker Einbindung der Kommunen. mehr...
Ministerpräsidentenkonferenz: Eine schnellere, digitalere Verwaltung
[08.12.2025] Auf der Konferenz der 16 Ministerpräsidentinnen und -präsidenten wurde ein 200-Maßnahmen-Paket für eine föderale Modernisierungsagenda beschlossen. Viele der Maßnahmen betreffen auch die Verwaltung und deren digitale Transformation. mehr...
BMDS: Wildwuchs der Bundes-IT zügeln
[05.12.2025] Das Bundesministerium für Digitales hat mit dem Zustimmungsvorbehalt ein wirkungsvolles Instrument erhalten, um Digitalprojekte und IT-Ausgaben über Ressortgrenzen hinweg zu steuern. So soll zentral für Kompatibilität, Effizienz und Einhaltung der strategischen Richtung gesorgt werden. mehr...
Sachsen-Anhalt: Zentrale Serviceagentur für Kommunen
[05.12.2025] Eine Machbarkeitsstudie aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass eine zentrale Serviceagentur für Kommunen Verwaltungsabläufe beschleunigen und verbessern kann. Digitalministerin Lydia Hüskens kündigte an, dass ab 2026 sukzessive eine Unterstützungseinheit für Kommunen umgesetzt werden soll. mehr...
Berlin: Digitalisierungsschub für die Wirtschaftsverwaltung
[04.12.2025] Ein Jahr nach Vorstellung des Aktionskonzepts zur Verwaltungsdigitalisierung für die Berliner Wirtschaft zieht Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey eine positive Bilanz. Vieles laufe schneller als geplant, der Digitale Wirtschaftsservice DIWI wächst und erste Medienbrüche in Gewerbeverfahren werden abgebaut. mehr...
Staatsmodernisierung: Konferenz vor der Konferenz
[03.12.2025] Mit einer „Konferenz für einen zukunftsfähigen Staat“ in Berlin wollte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst die Weichen für die bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz stellen, deren zentrale Themen Bürokratieabbau und Staatsmodernisierung sein werden. mehr...
eco: Zu kleiner Etat für den digitalen Aufbruch
[02.12.2025] Im November einigte sich der Haushaltsausschuss auf den BMDS-Etat für 2026. Viel Spielraum hat das Digitalministerium dennoch nicht, moniert der Internetwirtschaftsverband eco. Die Gelder fließen größtenteils in längst geplante Vorhaben, Mittel für echte Innovationen wie etwa KI liegen bei anderen Häusern. mehr...














