Rheinland-Pfalz„Ökosystem KI“ für die Landesverwaltung

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will den Einsatz Künstlicher Intelligenz strukturiert und sicher umsetzen.
(Bildquelle: 3dkombinat/adobe.stock.com)
Mit dem „Ökosystem KI“ schafft die Landesregierung Rheinland-Pfalz einen organisatorischen Rahmen, um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Landesverwaltung sicher und koordiniert umzusetzen. Das „Ökosystem KI“ basiert auf der bewährten rlp-Digital-Governance, mit der sich die Landesregierung selbst eine strukturierte und transparente Vorgehensweise auferlegt hat. Sie unterscheidet drei Ebenen: strategisch, steuernd und umsetzend. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle Ressorts der Landesverwaltung eng zusammenarbeiten und Synergien nutzen. Eine Arbeitsgruppe koordiniert den Einsatz von KI und fungiert als zentrale Ansprechstelle für alle KI-Vorhaben.
Ein wichtiger Bestandteil des „Ökosystems KI“ sind Leitlinien für die konforme Nutzung von Großen Sprachmodellen. „Datenschutz und Transparenz sind für uns zentrale Anliegen. Deshalb haben wir klare Leitlinien für den Einsatz von KI-Tools entwickelt, die unseren Beschäftigten Orientierung und Sicherheit bieten“, betont Digitalisierungsministerin Dörte Schall.
Erfahrungen sammeln mit LLMoin
Zur praktischen Umsetzung wurde die KI-Lösung LLMoin beschafft, die bereits in Hamburg, Bremen und Niedersachsen eingesetzt wird. Mittels LLMoin sollen die Ressorts der Landesregierung, des Landtags und der Staatskanzlei praktische Erfahrungen sammeln und so den Veränderungsprozess begleiten. „Die Einführung der KI-Lösung LLMoin ist ein wichtiger Schritt, um den Change-Management-Prozess in der Verwaltung voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass dies einen positiven Einfluss auf die Arbeitsweise in der Landesverwaltung haben wird“, so die Ministerin. Sie sei überzeugt, dass das „Ökosystem KI“ die Verwaltung zukunftsfähig mache und dass Bürgerinnen und Bürger von einer effizienteren, modernen und bürgernäheren Verwaltung profitieren werden.
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